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Symbolbild, KI-generiert

Wolters Kluwer: €1,59 Final-Dividend für 2025

Trotz operativer Stärke verliert die Wolters Kluwer-Aktie stark an Wert. Die Hauptversammlung soll eine höhere Dividende beschließen.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Aktie verliert seit Jahresbeginn über 25 Prozent
  • Dividendenvorschlag steigt um acht Prozent
  • Aktienrückkaufprogramm mit 500 Millionen Euro
  • Konzern setzt auf KI und Software-Strategie

Operativ läuft es rund, an der Börse herrscht Katerstimmung. Bei Wolters Kluwer klaffen Realität und Aktienkurs weit auseinander. Während der Informationsdienstleister die Dividende anhebt, hat das Papier seit Jahresbeginn über 25 Prozent an Wert verloren. Aktuell pendelt der Kurs um die Marke von 65 Euro. Das kommende Quartalsupdate am 6. Mai rückt damit ins Zentrum der Aufmerksamkeit.

Mehr Geld für Aktionäre

Das Management will die Ausschüttung spürbar erhöhen. Der Vorstand hat eine Schlussdividende von 1,59 Euro je Aktie vorgeschlagen. Stimmt die Hauptversammlung am 21. Mai zu, klettert die Gesamtdividende um acht Prozent.

Die Papiere werden am 25. Mai ex-Dividende gehandelt. Die Auszahlung folgt Mitte Juni. Parallel dazu stützt der Konzern den Kurs mit einem laufenden Aktienrückkaufprogramm. Bis zu 500 Millionen Euro fließen in eigene Papiere. Bis Ende Februar hat das Unternehmen bereits ein Fünftel dieses Volumens ausgeschöpft.

Fokus auf Software und KI

Im vergangenen Jahr erwirtschaftete Wolters Kluwer einen Umsatz von 6,1 Milliarden Euro. Um weiter zu wachsen, setzt der Konzern stark auf Künstliche Intelligenz. Eine aktuelle Unternehmensstudie unterstreicht diesen Fokus. Demnach arbeiten technikaffine Buchhaltungsfirmen in Hochphasen deutlich erfolgreicher als Konkurrenten mit manuellen Prozessen.

Das Ziel: Die eigene Software-Strategie soll das Geschäft in den Bereichen Gesundheit, Steuern und Recht weiter antreiben. Für das laufende Jahr 2026 hält der Vorstand an seiner Prognose fest. Das Management erwartet ein solides organisches Wachstum. Die bereinigte operative Gewinnmarge soll weiter steigen.

Finanziell steht der Konzern auf einem soliden Fundament. Das Verhältnis von Nettoverschuldung zu operativem Gewinn lag zu Jahresbeginn bei einem Faktor von 2,0. Ob diese Stabilität ausreicht, um den Abwärtstrend der Aktie zu stoppen, entscheidet sich in wenigen Tagen. Am 6. Mai legt Wolters Kluwer die Zahlen für das erste Quartal vor.

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