Nach einem Rückgang von rund 20 Prozent seit Ende Februar zeigt die Wienerberger Aktie erste Stabilisierungszeichen. Der Kurs kreuzte zuletzt die 20-Tage-Linie nach oben — ein technisches Signal, das Marktbeobachter als erstes Indiz für eine Bodenbildung werten.
Solide Zahlen, aber langer Weg nach oben
Das fundamentale Fundament ist dabei durchaus vorzeigbar. Im Geschäftsjahr 2025 steigerte Wienerberger den Konzernumsatz leicht auf 4,57 Milliarden Euro. Noch beeindruckender: Das Konzernergebnis nach Steuern mehr als verdoppelte sich auf 166 Millionen Euro, das Ergebnis je Aktie kletterte von 0,72 auf 1,52 Euro. Das Management schlug eine Dividende von 0,95 Euro je Aktie vor.
Trotzdem notiert die Aktie mit rund 23,66 Euro noch deutlich unterhalb des 200-Tage-Durchschnitts bei 28,35 Euro — der Aufholbedarf ist erheblich. Sollte die positive Dynamik anhalten, liegt das nächste charttechnische Ziel beim 6-Monats-Hoch von 31,02 Euro.
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Gegenwind durch Energiekosten und schwachen Wohnungsbau
Für 2026 bleibt das Bild gemischt. Das Management erwartet keine strukturelle Erholung im Wohnungsbau. Hinzu kommt eine kalkulierte Energieinflation von rund 30 Millionen Euro, getrieben durch steigende Erdgaspreise. Als Gegenmaßnahmen plant Wienerberger Preiserhöhungen von bis zu 2 Prozent und setzt die Akquisitionsstrategie fort — im Februar 2026 unterzeichnete der Konzern den Kauf des italienischen Keramikherstellers Italcer.
Zwei Termine dürften die Aktie in den kommenden Wochen bewegen: das Q1-Update am 13. Mai 2026 sowie der Nachweisstichtag zur Hauptversammlung am 27. April. Hält die technische Erholung bis dahin an, könnte das die Basis für eine nachhaltigere Kursbewegung legen — vorausgesetzt, die Quartalszahlen liefern keine negativen Überraschungen.
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