UBS hat für Wienerberger eine niedrigere Gesamtposition bei den Stimmrechten gemeldet. Die am 23. Oktober veröffentlichte Pflichtmitteilung weist 4,20 % aus, nach 4,49 % in der vorherigen Meldung. Die Schwellenberührung erfolgte demnach am 21. Oktober.
Stimmrechte aus Aktien und Instrumenten
Die gemeldete Position setzt sich aus unterschiedlichen Bestandteilen zusammen: Auf Stimmrechte aus Aktien entfielen 0,55 %, auf Finanz- beziehungsweise sonstige Instrumente 3,65 %. Damit lag der größere Teil der ausgewiesenen Gesamtposition bei den Instrumenten.
Die Pflichtmitteilung betrifft die Beteiligungsposition von UBS. Daneben prägen die schwache Nachfrage im Wohnungsneubau und höhere Kosten die von Wienerberger genannten operativen Herausforderungen.
Schwacher Neubau belastet die Erwartungen
Bei der bereits angekündigten Prognosesenkung bezifferte Wienerberger die Erwartung für das operative EBITDA 2026 auf 640–650 Mio. €. Als Gründe nannte das Unternehmen den anhaltend schwachen Wohnungsneubau, besonders in Großbritannien und Nordamerika. Hinzu kamen nach Unternehmensangaben deutlich höhere Energie-, Rohstoff- und Logistikkosten.
Für das dritte Quartal 2026 erwartete Wienerberger einen Umsatz von rund 1,2–1,3 Mrd. €. Die Erwartung für das operative EBITDA desselben Quartals lag bei 170–180 Mio. €. Diese Angaben waren Erwartungen des Unternehmens und keine veröffentlichten Quartalsergebnisse.
Wienerberger beschleunigte zudem seine Kostenoptimierungen und startete eine strategische Überprüfung. Über beide Themen will das Unternehmen bei der Veröffentlichung der Ergebnisse für die ersten drei Quartale 2026 informieren.
Dafür ist der 12. November vorgesehen. Neben der Ergebnisveröffentlichung hat Wienerberger eine Telefonkonferenz angekündigt, bei der auch das angekündigte Strategie- und Kostenupdate auf der Tagesordnung steht.
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