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Wienerberger Aktie: Neubau-Flaute?

Wienerberger kappte die Jahresprognose; UBS meldete einen geringeren Anteil, während Quartalszahlen und Strategie-Update für November vorgesehen sind.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • UBS-Anteil sank von 4,49 auf 4,20 Prozent
  • Finanzinstrumente stellen den größeren Anteil
  • Jahres-EBITDA-Prognose auf 640 bis 650 Millionen Euro reduziert
  • Ergebnisse und Strategie-Update für November angekündigt

Die UBS Group AG hat am Freitag für Wienerberger einen Rückgang ihres Stimmrechtsanteils von 4,49 % auf 4,20 % gemeldet. Als Tag der Schwellenberührung nennt die Pflichtmitteilung den Mittwoch. Damit liegt der gemeldete Anteil unter dem Wert der vorherigen Mitteilung.

Auf Aktien entfielen am Tag der Schwellenberührung 0,55 % der Stimmrechte, auf Finanzinstrumente weitere 3,65 %. Die Meldung weist damit den größeren Teil der UBS-Gesamtposition den Finanzinstrumenten zu. Bereits vor rund zwei Wochen hatte UBS eine Erhöhung ihres Stimmrechtsanteils an Wienerberger gemeldet.

Schwache Nachfrage und höhere Kosten

Wienerberger hatte zuvor die EBITDA-Prognose für das Gesamtjahr 2026 auf €640–650 Mio. gesenkt. Als Gründe für die Anpassung nannte das Unternehmen die anhaltend schwache Nachfrage sowie gestiegene Kosten für Energie, Rohstoffe und Logistik.

Die Nachfrageschwäche betrifft nach Unternehmensangaben besonders den Wohnungsneubau in Großbritannien, den USA und Kanada. Wienerberger beschleunigte deshalb seine Kostenoptimierungen und startete eine strategische Überprüfung.

Für das dritte Quartal 2026 erwartete das Unternehmen einen Umsatz von etwa €1,2–1,3 Mrd. Beim operativen EBITDA stellte Wienerberger für denselben Zeitraum etwa €170–180 Mio. in Aussicht. Diese Angaben wurden als Erwartungen veröffentlicht.

Ergebnisse und Strategie-Update im November

Am 12. November 2026 will Wienerberger die Ergebnisse für die ersten drei Quartale veröffentlichen. Für denselben Tag hat das Unternehmen außerdem ein Update zur strategischen Überprüfung und zu den beschleunigten Kostenoptimierungen angekündigt. Mit der Ergebnisveröffentlichung sollen Anleger somit auch Informationen zum Stand der bereits eingeleiteten Maßnahmen erhalten.

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