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Wienerberger Aktie: 810 Millionen EBITDA trotz 24% Minus

Wienerberger bestätigt EBITDA-Prognose von 810 Mio. Euro trotz schwachem Jahresstart und setzt auf Zukäufe für Wachstum.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • EBITDA-Ziel von 810 Millionen Euro bestätigt
  • Aktie nahe am 52-Wochen-Tief
  • Übernahmen von Italcer und NEWS Group integriert
  • Hohes Handelsvolumen im ATX Prime

Die Wienerberger-Aktie notiert gefährlich nahe an ihrem Jahrestief. Seit Jahresanfang verlor das Papier rund 24 Prozent an Wert. Das Management zeigt sich davon unbeeindruckt. Der Baustoffkonzern hält eisern an seinen Gewinnzielen für 2026 fest.

Das operative Ergebnis (EBITDA) soll im Gesamtjahr rund 810 Millionen Euro erreichen. Ein schwacher Jahresauftakt im Wohnungsneubau hatte den Konzern zunächst gebremst. Schlechtes Wetter belastete das Geschäft. Im März zog die Nachfrage jedoch wieder spürbar an.

Zukäufe sollen Wachstum sichern

Wienerberger steuert aktiv gegen die Krise im Neubau. Das Ziel: mehr Umsatz mit Renovierungen und Infrastruktur. Zwei kürzlich abgeschlossene Übernahmen spielen dabei eine zentrale Rolle. Die Integration der Italcer-Gruppe und der NEWS Group fließt bereits in die Jahresprognose ein. Besonders das Geschäft mit Wassermanagement gilt als wichtiger Wachstumsmarkt.

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Hohes Handelsvolumen in Wien

Am Mittwoch reagierte der Markt mit dem höchsten Handelsvolumen im gesamten ATX Prime. Die Aktie schloss bei 22,86 Euro. Damit trennen den Kurs nur noch gut zwei Prozent vom 52-Wochen-Tief. Analysten der Erste Group sehen hier eine Einstiegschance. Sie bestätigen ihr Kaufsignal. Als Gründe nennen sie einen Bewertungsabschlag zur Konkurrenz und den starken Cashflow.

Aktionäre haben die Dividende von 0,95 Euro je Anteilsschein bereits erhalten. Der Vorstand hält sich für die Zukunft die Option für Aktienrückkäufe offen. Parallel dazu wirbt das Management in den USA um frisches Kapital. Auf einer Investorenkonferenz in New York präsentiert sich der Konzern aktuell dem internationalen Publikum.

Für das zweite Halbjahr setzt die Konzernführung auf Synergieeffekte aus den neuen Zukäufen. Sinkende Energiekosten sollen die Marge zusätzlich stützen. Das Investitionsbudget für das laufende Jahr liegt bei rund 280 Millionen Euro. Dieses Geld fließt primär in die Instandhaltung und in nachhaltige Projekte.

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