Wheaton Precious Metals hat ein bewegtes erstes Quartal hinter sich. Während milliardenschwere Streaming-Deals in Peru und Australien die langfristige Wachstumsstrategie zementieren, passen institutionelle Anleger und Analysten ihre Positionen an die neue Realität an. Ein Führungswechsel an der Spitze und Rekordzahlen aus dem Vorquartal sorgen zusätzlich für Bewegung im Marktumfeld.
Institutionelle Umschichtungen und Rekordwerte
Die jüngsten Geschäftszahlen unterstreichen die operative Stärke des Unternehmens. Im vierten Quartal 2025 erzielte Wheaton einen bereinigten Nettogewinn von 555 Millionen US-Dollar bei einem Rekordumsatz von knapp 865 Millionen US-Dollar. Dieser Wert übertraf die Erwartungen des Marktes um rund 31 Prozent. Trotz dieser Erfolge reduzierte Louisbourg Investments Inc. seinen Anteil zuletzt um 19 Prozent auf rund 91.770 Aktien. Solche Umschichtungen sind nach starken Kursphasen oder bei strategischen Neuausrichtungen nicht ungewöhnlich und machen derzeit etwa zwei Prozent des Portfolios der Investmentfirma aus.
Analysten bleiben optimistisch
Die Analystenzunft blickt überwiegend positiv auf die weitere Entwicklung. Die Berenberg Bank passte ihr Kursziel für die in London notierten Anteile jüngst auf 11.200 GBp an und bestätigte die Kaufempfehlung. Im breiten Marktkonsens wird die Aktie weiterhin als „Moderate Buy“ eingestuft.
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Die aktuelle Einschätzung der Wall Street im Überblick:
– Berenberg Bank Kursziel: 11.200 GBp (Rating: Buy)
– Analysten-Konsens: 13x Buy, 1x Hold
– Durchschnittliches 12-Monats-Kursziel: 145,36 USD
– Aktueller Kursstand: ca. 135,65 USD
– Erwartetes Aufwärtspotenzial: ca. 7,16 %
Strategische Expansion und Führungswechsel
Hinter der Zuversicht stehen massive Investitionen in die künftige Produktion. Am 1. April finalisierte das Unternehmen den 4,3 Milliarden US-Dollar schweren Silber-Streaming-Deal für die Antamina-Mine in Peru. Parallel dazu erfolgte der Markteintritt in Australien durch ein 275 Millionen US-Dollar schweres Gold- und Silber-Abkommen für das Jervois-Projekt. Diese Schritte sollen die Produktion bis 2030 auf 1,2 Millionen Unzen Goldäquivalent (GEO) steigern. Begleitet wird dieser Expansionskurs von einem Wechsel im Management: Haytham Hodaly übernahm Anfang April den Posten des CEO von Randy Smallwood, der in die Rolle des Non-Executive Chair wechselte.
Für die kommenden Tage steht ein konkreter Termin im Kalender: Am Freitag, den 10. April, schüttet Wheaton die Quartalsdividende von 0,195 US-Dollar je Aktie aus, was einer Steigerung von 18 Prozent entspricht. Für das Gesamtjahr 2026 peilt das Management eine Produktion zwischen 860.000 und 940.000 GEO an.
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