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Wells Fargo Aktie: Quartalszahlen überzeugen

Wells Fargo übertrifft mit Gewinn und Umsatz die Erwartungen. Zusätzlich empfiehlt ein Bankanalyst zwei Energieaktien mit deutlichem Aufwärtspotenzial für 2026.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Gewinn je Aktie steigt auf 1,62 Dollar
  • Umsatzwachstum von 4,5 Prozent im Quartal
  • Analyst empfiehlt zwei Energieaktien für 2026
  • Solides Wachstum im Zins- und Nichtzinsgeschäft

Wells Fargo hat im vierten Quartal mit seinen Zahlen überzeugt. Der Nettogewinn kletterte auf 5,36 Milliarden Dollar nach 5,08 Milliarden Dollar im Vorjahreszeitraum. Das Ergebnis je Aktie legte von 1,43 auf 1,62 Dollar zu – ein klares Signal an die Märkte.

Noch deutlicher fällt die Bewertung aus, wenn man Sondereffekte herausrechnet: Bereinigt um Abfindungskosten erreichte der Gewinn 5,8 Milliarden Dollar, was einem Gewinn je Aktie von 1,76 Dollar entspricht. Die Zahlen liegen damit über den Erwartungen vieler Beobachter.

Umsatz wächst solide

Der Gesamtumsatz der Bank stieg im Berichtsquartal um 4,5 Prozent auf 21,29 Milliarden Dollar, verglichen mit 20,38 Milliarden Dollar im Vorjahr. Besonders erfreulich entwickelte sich das Zinsgeschäft: Die Nettozinserträge kletterten von 11,84 auf 12,33 Milliarden Dollar – ein Plus von vier Prozent.

Verantwortlich für diesen Zuwachs waren höhere Volumina bei Krediten und Wertpapieranlagen sowie verbesserte Ergebnisse im Marktgeschäft. Auch die Neubepreisung festverzinslicher Anlagen wirkte sich positiv aus. Dämpfend wirkten hingegen Verschiebungen in der Einlagenstruktur.

Das Nicht-Zinsgeschäft legte um fünf Prozent zu und stützte damit ebenfalls die Gesamtperformance. Die Diversifikation der Ertragsquellen zahlt sich für Wells Fargo damit aus – gerade in einem Umfeld, das für Banken nicht immer einfach ist.

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Energiesektor im Fokus

Interessant ist auch ein Blick auf die Analystenaktivitäten der Bank: Wells Fargo-Analyst Sam Margolin empfiehlt für 2026 zwei Energie-Aktien. Bei California Resources sieht er ein Kursziel von 58 Dollar – das entspräche einem Aufwärtspotenzial von rund 26 Prozent. Das Unternehmen produziert täglich 137.000 Barrel Öläquivalent und konnte im dritten Quartal 2025 die Gewinnerwartungen übertreffen, obwohl der Umsatz zurückging.

Auch Tamboran Resources steht auf Margolins Kaufliste. Der australische Erdgasexplorer soll von Pilotbohrungen im ersten Quartal 2026 profitieren. Das Kursziel liegt bei 35 Dollar, was einem Potenzial von gut 28 Prozent entspricht. Das Unternehmen befindet sich allerdings noch vor der kommerziellen Produktion und finanziert sich über den Kapitalmarkt.

Die solide Quartalsentwicklung von Wells Fargo zeigt: Die Bank hat ihr Geschäft im Griff und kann in einem herausfordernden Umfeld wachsen.

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