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Warner Bros. Discovery Aktie: UK-Politiker greifen ein

Einflussreiche britische Politiker fordern eine Untersuchung der Netflix-Übernahme von Warner Bros. Discovery durch die CMA. Dies könnte den milliardenschweren Deal gefährden und den Prozess verlängern.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Britische Politiker fordern CMA-Ermittlung gegen Netflix
  • Netflix bietet 83 Milliarden Dollar für Studio-Assets
  • Paramount überbietet mit 108,4 Milliarden Dollar
  • US-Senatsanhörung am 3. Februar als nächster Schritt

Der Übernahmekampf um Warner Bros. Discovery nimmt eine neue Wendung. Britische Politiker fordern die Wettbewerbsbehörde CMA auf, das Netflix-Angebot von 83 Milliarden Dollar zu untersuchen – und könnten damit den Deal gefährden. Gleichzeitig läuft die Frist für das konkurrierende Paramount-Gebot bis 20. Februar.

Warnung vor Marktmacht

Mehr als ein Dutzend einflussreicher britischer Politiker haben sich am Dienstag in einem Schreiben an die Competition and Markets Authority gewandt. Unter den Unterzeichnern: die ehemaligen Kulturminister Chris Smith, Oliver Dowden und Karen Bradley sowie Ex-BBC-Generaldirektor Tony Hall.

Ihre Sorge: Netflix würde durch die Übernahme der Warner-Studios, von HBO und DC Comics zur „bereits dominanten Kraft“ im globalen Streamingmarkt. Die Folge wäre ein „erheblicher Verlust an Wettbewerb“ zu Lasten der Verbraucher, so die Argumentation. Die CMA hat sich bislang nicht zu dem Fall geäußert.

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Zwei Gebote, ein Ziel

Während die politische Intervention für Unsicherheit sorgt, stehen zwei konkrete Angebote im Raum:

  • Netflix: 83 Milliarden Dollar (27,75 Dollar je Aktie) nur für Studio- und Streaming-Assets – vom Board im Dezember akzeptiert
  • Paramount Skydance: 108,4 Milliarden Dollar (30,00 Dollar je Aktie) für das gesamte Unternehmen – als feindliches Übernahmeangebot

Paramount geht aggressiv vor. Das Unternehmen verklagte Warner Bros. Discovery am 12. Januar, um Einblick in die finanziellen Details des Netflix-Deals zu erzwingen. Zusätzlich läuft ein Proxy-Kampf um eigene Kandidaten im Board.

Senatsanhörung als nächster Test

Der 3. Februar könnte vorentscheidend werden. An diesem Tag sind Netflix-Co-CEO Ted Sarandos und Warner-Manager Bruce Campbell vor dem US-Senat geladen. Die Kombination aus britischer Wettbewerbsprüfung und amerikanischer Senatsanhörung dürfte den regulatorischen Prozess erheblich in die Länge ziehen – unabhängig davon, welches Angebot am Ende zum Zug kommt.

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Andreas Sommer

Mit über 40 Jahren Erfahrung im Bankwesen und Börsenjournalismus gehöre ich zu den etablierten Analysten im deutschsprachigen Raum. Nach mehr als zehn Jahren als Wertpapierberater bei der Deutschen Bank spezialisierte ich mich seit dem Börsencrash 1987 auf technische Analyse und charttechnische Methoden.

Als ehemaliger Chefredakteur mehrerer Börsenpublikationen entwickelte ich den "Aktienführer Neuer Markt" mit und führe heute einen Börsendienst, der sich auf wachstumsstarke Unternehmen fokussiert. Mein wöchentliches Markt-Barometer analysiert systematisch DAX, Dow Jones, Ölpreis, Währungen und Marktstimmung, um präzise Orientierung zu bieten.

Die Ergebnisse sprechen für sich: Leser meines Börsendienstes erzielten über zwei Jahrzehnte einen durchschnittlichen Depotzuwachs von +576%. Meine rechtzeitigen Warnungen vor dem Crash 2008 halfen vielen Anlegern, Verluste zu minimieren.

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