Die geplante Mega-Übernahme durch Netflix für 82,7 Milliarden Dollar gerät ins Wanken. Kartellbehörden prüfen den Deal intensiver als erwartet, während ein rivalisierendes Gebot von Paramount Skydance die Lage zusätzlich verkompliziert. Der Aktienkurs notiert deutlich unter beiden Angebotspreisen – ein klares Zeichen für Zweifel am Erfolg der Transaktion.
Kartellamt bremst Netflix-Deal
Die im Dezember 2025 angekündigte Übernahme durch Netflix sieht eine Bewertung von rund 27,75 Dollar je Aktie vor – eine Mischung aus Bargeld und Netflix-Aktien. Doch die US-Kartellbehörde DOJ verschärft ihre Prüfung. Die Zusammenlegung zweier dominanter Streaming-Plattformen weckt regulatorische Bedenken. Branchenbeobachter sprechen von einer „ungünstigen Aufnahme“ des Vorhabens in Washington.
Die Unsicherheit spiegelt sich im Kurs wider: Mit aktuell 22,89 Euro liegt die Aktie nicht nur unter dem Netflix-Angebot, sondern auch unter dem Schlusskurs vom Freitag (23,14 Euro). In den vergangenen 30 Tagen büßte der Titel knapp 21 Prozent ein.
Paramount bietet mehr – in bar
Parallel steht ein feindliches Übernahmeangebot von Paramount Skydance im Raum: 30 Dollar je Aktie, vollständig in bar. Das entspricht einem Gesamtwert von 108,4 Milliarden Dollar und liegt deutlich über dem Netflix-Vorschlag.
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Obwohl der Vorstand die Netflix-Fusion empfiehlt, bietet das Paramount-Gebot Aktionären eine wichtige Alternative. Die reine Barzahlung eliminiert das Kursrisiko, das bei einem aktienbasierten Deal besteht – gerade in einem volatilen Marktumfeld. Dass die Aktie unter beiden Angebotsniveaus handelt, zeigt: Der Markt rechnet mit weiteren Hürden oder Nachverhandlungen.
Quartalszahlen als Lackmustest
Ende Februar stehen die Q4-Zahlen an – die ersten operativen Einblicke seit Beginn des Übernahmekampfs. Investoren achten besonders auf:
- Abonnentenwachstum im Streaming-Geschäft
- Schuldenabbau – entscheidend für die eigenständige Bewertung, falls beide Deals scheitern
- Werbeeinnahmen der linearen TV-Sender
Solange die kartellrechtliche Klärung aussteht, bleibt die Aktie an Nachrichten aus Washington gebunden. Die nächsten Wochen dürften zeigen, ob einer der Deals überhaupt eine realistische Chance hat.
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