Warner Bros. Discovery steht im Zentrum eines erbitterten Übernahmekampfs – und die Aktionäre haben sich entschieden. Mehr als 93 Prozent lehnen das feindliche Angebot von Paramount Skydance ab und setzen stattdessen auf den Streaming-Riesen Netflix. Der Clou: Netflix hat sein Angebot kurzfristig auf eine reine Barzahlung umgestellt. Doch während die Anleger Klarheit schaffen, baut sich in Washington eine neue Hürde auf.
Netflix setzt auf Planungssicherheit
Am 20. Januar vollzog Netflix einen entscheidenden Schachzug. Das ursprünglich aus Bargeld und Aktien bestehende Übernahmeangebot wurde in eine reine Cash-Transaktion umgewandelt – zu einem Preis von 27,75 US-Dollar je Aktie. Damit eliminiert der Streaming-Gigant das Kursrisiko seiner eigenen Aktie und bietet den Warner-Aktionären einen festen, garantierten Wert.
Die Strategie zahlt sich aus: Mit weniger als sieben Prozent angenommenen Anteilen ist das konkurrierende Paramount-Angebot praktisch gescheitert, obwohl es mit einem Unternehmenswert von 108,4 Milliarden US-Dollar auf dem Papier höher liegt. Warner Bros. Discovery spricht von einem „unterlegenen Plan“ der Konkurrenz.
Der Deal hat einen Unternehmenswert von 82,7 Milliarden US-Dollar. Vor Abschluss der Transaktion wird die Sparte Global Linear Networks als eigenständiges Unternehmen namens Discovery Global abgespalten. Die Aktionärsabstimmung ist für April 2026 geplant.
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Regulierer bremsen das Tempo
Doch der Weg zur Fusion ist steiniger als gedacht. Am Freitag wurde bekannt, dass Netflix-Co-CEO Ted Sarandos vor dem US-Senat aussagen muss. Die Parlamentarier befürchten eine Monopolbildung im Unterhaltungssektor. Diese regulatorische Prüfung könnte sich erheblich verzögern.
Die beteiligten Unternehmen rechnen nach der Aktionärsabstimmung mit einer Abschlussdauer von 12 bis 18 Monaten. Frühestens Mitte bis Ende 2027 könnte die Übernahme vollzogen sein – vorausgesetzt, die Behörden geben grünes Licht.
Paramount hat die Frist für sein Angebot bis zum 20. Februar verlängert und gibt sich kämpferisch. Die Chancen auf einen Sinneswandel der Aktionäre erscheinen jedoch gering. Die Aktionärsabstimmung im April wird zeigen, ob die überwältigende Ablehnung der Paramount-Offerte Bestand hat.
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