Die 110 Milliarden Dollar schwere Übernahme durch Paramount nimmt die nächste regulatorische Hürde. FCC-Chef Brendan Carr signalisierte am Montag beim Mobile World Congress in Barcelona grünes Licht für den Deal – die Marktanteile nach der Fusion seien „drastisch anders“ als bei der gescheiterten Netflix-Übernahme. Die Aktie reagierte mit einem Wochenplus von 28 Prozent.
Aufsichtsbehörden winken durch
Die Federal Communications Commission wird sich laut Carr hauptsächlich auf die Finanzstruktur konzentrieren. Der Großteil der regulatorischen Prüfung liegt beim Justizministerium. Die 47 Milliarden Dollar Eigenkapital plus Mittel von nahöstlichen Staatsfonds würden unter FCC-Regeln als „gutgläubige Schulden“ gelten – faktisch eine schnelle, fast automatische Genehmigung.
Paramount blieb als letzter Bieter übrig, nachdem Netflix das verbesserte Angebot von 31 Dollar je Aktie nicht mitgehen wollte. Die Transaktion soll bis Ende des dritten Quartals 2026 abgeschlossen werden, beide Vorstände haben bereits einstimmig zugestimmt.
Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Warner Bros. Discovery (A)?
Synergien von 6 Milliarden Dollar angepeilt
Das kombinierte Unternehmen strebt für 2026 Umsätze von 69 Milliarden Dollar und ein bereinigtes EBITDA von 18 Milliarden Dollar an – Synergien in Höhe von 6 Milliarden Dollar eingerechnet. Diese Kosteneinsparungen sollen innerhalb von drei Jahren nach Abschluss erreicht werden, ohne dabei Investitionen in Content zu vernachlässigen. Bei Vertragsschluss rechnet das neue Unternehmen mit Nettoschulden von rund 79 Milliarden Dollar.
Guggenheim hob das Kursziel auf 14 Dollar an, nachdem es zuvor bei 11 Dollar lag. Die Analysten bewerten die Aktie weiterhin mit „Neutral“ und kalkulieren mit dem 7,5-fachen des prognostizierten EBITDA für 2026. Für das erste Jahr nach dem Zusammenschluss rechnet Guggenheim vorsichtiger: 68 Milliarden Dollar Umsatz und 12 Milliarden Dollar EBITDA – wobei nur 2,5 Milliarden Dollar der anvisierten Synergien eingepreist sind.
Politischer Gegenwind bleibt überschaubar
Trotz parteiübergreifender Bedenken im Kongress zur Wettbewerbssituation im Streaming-Markt scheint der regulatorische Weg frei. Die Fusion würde zwar die Auswahl für Verbraucher reduzieren, doch die Sorgen um Machtkonzentration – wie sie bei der Netflix-Variante bestanden – fallen bei der Paramount-Lösung deutlich geringer aus. Mit CBS und CNN unter einem Dach entsteht zwar ein Medienriese, doch Washington zeigt sich entspannt.
Warner Bros. Discovery (A)-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Warner Bros. Discovery (A)-Analyse vom 3. März liefert die Antwort:
Die neusten Warner Bros. Discovery (A)-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Warner Bros. Discovery (A)-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 3. März erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
Warner Bros. Discovery (A): Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...
