Josh D’Amaro hat geliefert. In seinem ersten Quartalsbericht als CEO übertrifft Disney die Erwartungen des Marktes deutlich. Die Aktie reagiert prompt mit einem Plus von über sieben Prozent und notiert bei rund 92,38 Euro.
Der Umsatz kletterte im zweiten Geschäftsquartal deutlich auf 25,2 Milliarden US-Dollar. Der bereinigte Gewinn je Aktie erreichte 1,57 US-Dollar und lag damit über den Prognosen. Mit einem operativen Gewinn von 582 Millionen US-Dollar festigen Disney+ und Hulu ihre Profitabilität.
Streaming und Freizeitparks als Wachstumstreiber
Preiserhöhungen trieben den Spartenumsatz auf 5,5 Milliarden US-Dollar. Die operative Marge im Streaming-Geschäft erreichte erstmals in einem zweiten Quartal einen zweistelligen Wert. Der Konzern rechnet damit, dieses Niveau im Gesamtjahr zu halten.
Parallel dazu meldet die Erlebnissparte Rekordwerte. Trotz eines leichten Rückgangs der US-Besucherzahlen stiegen die Ausgaben pro Kopf um fünf Prozent. Weltweit legte die Zahl der Gäste um zwei Prozent zu.
In Abu Dhabi treibt der Konzern Pläne für ein neues Resort voran. Disney setzt dabei auf ein kapitalarmes Modell mit lokalen Partnern. Das schont die eigene Bilanz und nutzt die Expertise vor Ort.
Fokus auf Technologie und Effizienz
D’Amaro will den Konzern technologisch umbauen. Künstliche Intelligenz soll künftig die Reiseplanung vereinfachen und die Content-Produktion effizienter gestalten. Für das Gesamtjahr 2026 peilt das Management ein bereinigtes Gewinnwachstum von bis zu 16 Prozent an.
Das Vertrauen in die neue Führung spiegelt sich in der Kapitalallokation wider. Disney plant für das laufende Geschäftsjahr Aktienrückkäufe im Volumen von mindestens acht Milliarden US-Dollar. Damit setzt der Konzern ein klares Signal für die kommenden Monate.
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