Walmart startet die Weihnachtssaison mit einem Preissignal. Der Handelsriese bietet erneut einen Festtagskorb an, der zehn Personen satt machen soll, und setzt dabei auf möglichst niedrige Preise.
Mehr Inhalt, niedrigerer Preis
Der Holiday Meal Basket kostet 35 Dollar, also 3,50 Dollar pro Person. Er enthält 26 Artikel, darunter Truthahn, Füllung, Preiselbeersauce, Süßkartoffel-Auflauf und Kürbiskuchen. Das sind 18 Prozent mehr Produkte als im Vorjahr. Dieselben Artikel kosten zugleich 12 Prozent weniger als 2025. Walmart spricht vom günstigsten Ein-Klick-Korb in der Geschichte des Programms.
Der Butterball-Truthahn bleibt bei 97 Cent pro Pfund, genau wie im Vorjahr. Neu hinzugekommen sind unter anderem Süßkartoffeln, Mini-Marshmallows und Maisbrotmix. Das Angebot gilt bis zum 24. Dezember 2026, in den Filialen und online.
Die Aktion zielt auf preissensible Kunden. Laut hauseigener Umfrage sagen sechs von zehn Kunden, dass Feiertagskosten ihre Kauflaune prägen. 70 Prozent erklären, niedrigere Preise würden das Festtagsshopping erleichtern. Seit 2022 hat der Korb Kunden nach Unternehmensangaben mehr als 350 Millionen Dollar gespart.
Walmart-U.S.-Chef David Guggina betont, der Korb helfe Familien, die Feiertage ohne Budgetsorgen zu gestalten.
Lieferung und KI-Assistent
Auch beim Service legt der Konzern nach. Kunden können den Korb mit einem Klick online bestellen oder den KI-Einkaufsassistenten Sparky bitten, ihn in den Warenkorb zu legen. Zur Wahl stehen Abholung am Straßenrand, die neue Express-Abholung sowie Lieferung in unter einer Stunde oder zu einem Wunschtermin.
Der Express-Versand ist bis zum 30. November 2026 kostenlos, sofern der Bestellung bestimmte Markenprodukte beiliegen und ein Mindestbestellwert von 35 Dollar erreicht ist. Mengenbegrenzungen gibt es nicht.
KI auch im Personalbereich
Parallel dazu zeigt Walmart, wie der Konzern mit dem Thema KI intern umgeht. In einer ersten Befragung unter den rund 2,1 Millionen Beschäftigten gingen mehr als 1,7 Millionen Antworten ein. 77 Prozent der Büromitarbeiter fühlen sich im Umgang mit KI-Werkzeugen sicher. Bei den Filialbeschäftigten in den USA sagen 84 Prozent, sie gingen selbstbewusst mit digitalen Tools um.
Walmart führt das auf Schulungen zurück. Der Konzern kooperiert dafür mit Google und OpenAI. Wer das OpenAI-Training durchlief, berichtet von einem Zuwachs an Selbstvertrauen um 27 Prozent. Personalchefin Maren Waggoner betont, Automatisierung in Logistikzentren schaffe eher Qualitätssicherungs-Jobs als Stellenabbau.
Der Festtagskorb läuft bis Heiligabend, der Gratis-Express-Versand endet bereits Ende November. Wie stark der Preisanreiz die Frequenz in den Märkten und den Onlinehandel im Weihnachtsgeschäft treibt, wird sich in den Zahlen zum Schlussquartal zeigen.
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