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Walkabout Resources Aktie: Insolvenz-Drama

Der Graphitentwickler Walkabout Resources wird weiterhin von Insolvenzverwaltern geführt. Eine neue Kreditlinie soll den Betrieb der Lindi Jumbo Mine in Tansania sichern, nachdem die Aktie vom Börsenhandel ausgeschlossen wurde.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Aktie nach Delisting nicht mehr börsengehandelt
  • Neue Millionen-Kreditlinie mit Hauptgläubiger vereinbart
  • Fokus auf Betrieb der Graphitmine Lindi Jumbo
  • Langfristiger Abnahmevertrag für Produktion gesichert

Walkabout Resources steht vor einer ungewissen Zukunft. Nach dem Delisting von der australischen Börse ASX im August vergangenen Jahres und der laufenden Insolvenzverwaltung wird die Lage für den Graphitentwickler immer prekärer. Kann eine neue Millionen-Finanzierung den Betrieb der Lindi Jumbo Mine stabilisieren?

Die Abwicklung der Gesellschaft wird seit November 2024 durch externe Verwalter gesteuert. Ein vorläufiger Tiefpunkt folgte am 28. August 2025: Da das Unternehmen die jährlichen Listungsgebühren nicht beglich, schloss die ASX Walkabout Resources vom Handel aus. Damit endete die Präsenz am öffentlichen Kapitalmarkt, was die finanzielle Flexibilität erheblich einschränkte.

Finanzspritze sichert Mine

Um den Betrieb am Flaggschiffprojekt Lindi Jumbo in Tansania während der Insolvenz aufrechtzuerhalten, haben die Verwalter eine Kreditfazilität über 10 Millionen US-Dollar mit dem Hauptgläubiger Gemcorp vereinbart. Diese Mittel dienen dazu, die Produktion der Mine hochzufahren und die Betriebskontinuität zu gewährleisten, während Sanierungs- und Rekapitalisierungsoptionen geprüft werden.

Bereits im Juli 2023 hatte Walkabout eine Kreditvereinbarung über insgesamt 25 Millionen US-Dollar mit Gemcorp unterzeichnet. Davon waren 20 Millionen US-Dollar für den Bau der Mine vorgesehen, der ursprünglich Ende 2023 abgeschlossen sein sollte.

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Fokus auf Lindi Jumbo

Trotz der finanziellen Schieflage bleibt das operative Potenzial des Projekts beachtlich. Die Lindi Jumbo Mine im Südosten Tansanias ist auf die Förderung von hochwertigem Flockengraphit spezialisiert.

  • Die geplante Jahresproduktion liegt bei 40.000 Tonnen Konzentrat mit einem Reinheitsgrad von über 95 Prozent.
  • Ein Abnahmevertrag mit Wogen International sichert die gesamte Produktion ab.
  • Die Lebensdauer der Mine wird auf 24 Jahre geschätzt.

Die Marktlage für den Rohstoff ist grundsätzlich positiv gestützt. Graphit gilt als kritisches Mineral für die Herstellung von Batterien für Elektrofahrzeuge. Marktanalysen aus dem Jahr 2024 prognostizierten bereits erhebliche Versorgungsengpässe, da weltweit zahlreiche neue Minen in Betrieb gehen müssen, um den steigenden Bedarf der kommenden Jahre zu decken.

Der Fokus liegt nun vollständig auf dem Fortgang des Insolvenzverfahrens und der operativen Stabilisierung der Mine unter der Aufsicht der Verwalter. Da die Aktie nicht mehr börsengehandelt wird, liefern künftig ausschließlich Berichte über Fortschritte bei der Restrukturierung oder ein potenzieller Verkauf der Projektrechte Aufschluss über den verbleibenden Wert für die Gläubiger.

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