Die Waga Energy Aktie verharrt in der Warteschleife. Seit dem Übernahmeangebot des schwedischen Finanzinvestors EQT im Juni notiert der Titel stabil nahe dem Gebot von 21,55 Euro – zuletzt bei 21,45 Euro. Der Deal bringt nicht nur satte 70 Prozent Prämie auf den Dreimonatsdurchschnitt, sondern könnte das Ende der Börsennotierung bedeuten.
Tektonische Verschiebung im RNG-Markt
EQT Transition Infrastructure peilt eine Mehrheitsbeteiligung von 54,1 Prozent an. Die Transaktion bewertet das Unternehmen mit rund 534 Millionen Euro und soll noch in der zweiten Jahreshälfte abgeschlossen werden. Die massive Prämie von 27 Prozent zum letzten Kurs und 70 Prozent zum Dreimonatsdurchschnitt spiegelte sich sofort im Kurs wider: Ein Plus von 27 Prozent war die direkte Reaktion.
Was steckt hinter diesem milliardenschweren Zugriff? EQT will die globale Präsenz von Waga Energy im Bereich erneuerbares Erdgas (RNG) stärken – insbesondere auf dem lukrativen US-Markt. Eine potenzielle Earn-out-Komponente von bis zu 2,15 Euro pro Aktie bis 2028 unterstreicht das Vertrauen in die künftige Performance.
Operativer Rückenwind unabhängig vom Deal
Doch auch abseits der Übernahme läuft das Geschäft auf Hochtouren. Erst im Juli sicherte sich das Unternehmen einen Projektkredit über 25 Millionen CAD mit 19 Jahren Laufzeit. Dieser dient der Refinanzierung bestehender kanadischer Anlagen und stärkt die Liquidität für neue RNG-Projekte.
Noch bedeutsamer: Ende Juni verdoppelte Waga Energy die Produktionskapazität seiner WAGABOX®-Einheiten mit einer neuen Anlage in den französischen Alpen. Diese Expansion kommt genau zum richtigen Zeitpunkt, um der weltweit explodierenden Nachfrage nach erneuerbarem Erdgas gerecht zu werden.
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Break-even in Sicht – aber wem gehört die Zukunft?
Die operativen Zahlen untermauern die Attraktivität: 2024 verzeichnete Waga Energy einen Umsatzanstieg von 67 Prozent auf 55,7 Millionen Euro. Das Management bekräftigte das Ziel, bis 2025 den EBITDA-Break-even zu erreichen. Bis 2026 peilt das Unternehmen eine installierte Kapazität von etwa 4 TWh pro Jahr an.
Doch die entscheidende Frage bleibt: Wird EQT die erhofften behördlichen Genehmigungen erhalten? Der Abschluss der Transaktion in der zweiten Jahreshälfte wäre nicht nur der Startschuss für ein mögliches Delisting, sondern könnte Waga Energy den Zugang zu EQTs finanziellen Ressourcen und industriellem Know-how öffnen.
Die Aktie notiert bereits in der Übernahmeprämie – jetzt geht es um die letzte Meile bis zum Deal-Abschluss.
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