Wacker Neuson ordnet seine Finanzführung neu. Während die Geschäfte boomen, kündigt der Konzern einen Wechsel im Vorstand an. Christoph Burkhard verlässt das Unternehmen im Spätsommer. Sein Nachfolger steht bereits fest.
Burkhard legt sein Amt Ende August 2026 nieder. Die Trennung erfolgt laut Unternehmen im besten gegenseitigen Einvernehmen. Er war über fünf Jahre als Finanzvorstand für den Baumaschinenhersteller tätig.
Reinhard Frisch übernimmt den Posten am 1. September 2026. Der Aufsichtsrat setzt damit auf eine interne Lösung. Frisch arbeitet seit 2004 für die Gruppe. Zuletzt leitete er als kaufmännischer Geschäftsführer die Produktion in Reichertshofen.
Der Personalwechsel fällt in eine wirtschaftlich starke Phase. Der Vorstand hob erst vor Kurzem die Prognose für 2026 an. Der Umsatz soll nun bis zu 2,4 Milliarden Euro erreichen. Der Konzern peilt eine EBIT-Marge zwischen 7,0 und 8,0 Prozent an.
Im zweiten Quartal stieg der Umsatz um 14,4 Prozent auf 665,1 Millionen Euro. Das operative Ergebnis verbesserte sich parallel dazu auf 63,2 Millionen Euro. Das entspricht einem Plus von über 43 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.
Anleger reagierten gelassen auf die Nachricht. Die Aktie notiert aktuell bei 20,20 Euro. Damit liegt der Kurs fast exakt auf seinem 200-Tage-Durchschnitt. Das Papier hat sich seit dem Jahrestief im März deutlich erholt.
Das Management blickt optimistisch auf das restliche Geschäftsjahr. Die Nachfrage der Kunden hat sich seit Jahresbeginn spürbar belebt. Frisch übernimmt ab September ein Unternehmen in einem stabilisierten Marktumfeld.
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