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VW Aktie: Innovationsbemühungen dargestellt

Der Volkswagen-Konzern strebt bis Ende 2028 eine Kostensenkung von 20% an. Das ambitionierte Ziel steht im Spannungsfeld mit bestehenden Vereinbarungen zum Erhalt von Standorten und Arbeitsplätzen.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Ambitioniertes Ziel: 20% weniger Kosten bis 2028
  • Bereits 35.000 Stellen weniger bis 2030 geplant
  • Werkschließungen als mögliche Option im Raum
  • Hoher Druck durch chinesische Konkurrenz und US-Zölle

Volkswagen zieht die Kostenschraube deutlich an: Bis Ende 2028 sollen die Kosten konzernweit um 20% sinken. Der Hintergrund ist klar umrissen – mehr Druck durch chinesische Anbieter, Belastungen durch US-Zölle und weiterhin hohe Entwicklungsaufwände. Doch wie weit kann der Konzern dabei gehen, wenn gleichzeitig frühere Zusagen zu Standorten und Jobs im Raum stehen?

Die wichtigsten Punkte:
Ziel: 20% Kostensenkung über alle Marken bis Ende 2028
Bisher erzielt: Einsparungen im zweistelligen Milliarden-Euro-Bereich aus einem Programm, das vor drei Jahren startete
Arbeitsplätze: Bereits vereinbart: 35.000 Stellen weniger bis 2030 (über natürliche Fluktuation)
Nächster Termin: 10. März – vollständige Zahlen für 2025 und Ausblick für 2026

Interner Auftritt – Details bleiben offen

Laut Manager Magazin haben CEO Oliver Blume und Finanzvorstand Arno Antlitz den Sparplan Mitte Januar bei einem internen Treffen mit Top-Führungskräften in Berlin vorgestellt. Reuters und The Guardian bestätigten den Bericht.

Konkrete Hinweise dazu, wo genau gespart werden soll und wie die Zusammenarbeit zwischen den Marken verbessert wird, blieben laut Bericht allerdings unklar. Damit ist der Rahmen gesetzt, aber die operative Ausgestaltung noch nicht öffentlich greifbar.

Werkschließungen – Konfliktlinie mit dem Betriebsrat

Im Bericht werden auch Werkschließungen als mögliche Option genannt. Gleichzeitig verwies die Betriebsratsvorsitzende Daniela Cavallo auf eine Ende 2024 getroffene Vereinbarung, die Werkschließungen und betriebsbedingte Kündigungen ausdrücklich ausschließt. Genau hier entsteht Reibungspotenzial: Ein ambitioniertes Kostenziel trifft auf klare rote Linien aus der Belegschaftsvertretung.

Warum der Druck steigt

Volkswagen begründet die Notwendigkeit von Gegenmaßnahmen mit mehreren Faktoren:
– Der Absatz chinesischer Fahrzeuge in Europa wächst.
US-Einfuhrzölle belasten besonders Audi.
– Die parallele Entwicklung von Verbrennern, E-Antrieben sowie Software bleibt teuer.

Als zusätzlicher Indikator für die angespannte Handelssituation: Das EU-Handelsdefizit mit China stieg 2025 laut Eurostat um 18% auf geschätzte 359,3 Mrd. Euro.

Eine positive Randnotiz: Vergangene Woche erhielt der Konzern eine Zoll-Ausnahme für den in China produzierten Cupra Tavascan – verbunden mit der Zusage, das Fahrzeug zu einem vereinbarten Mindestpreis zu verkaufen.

Am 10. März will Volkswagen die vollständigen Geschäftszahlen 2025 und den Ausblick für 2026 vorlegen – bis dahin äußert sich das Unternehmen laut Bericht nicht zu den Details des Kostensenkungsprogramms.

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