Vulcan Energy beendet die Planungsphase für sein europäisches Lithium-Projekt. Mit Siemens steht der letzte große Technologiepartner fest. Jetzt rückt der Bau der Anlagen im Oberrheingraben in den Fokus.
Der Technologiekonzern übernimmt die Automatisierung für drei zentrale Standorte. Dazu gehören die Extraktionsanlage in Landau und das Zentralwerk in Frankfurt. Der Vertrag hat ein Volumen von rund 40 Millionen Euro. Siemens liefert die komplette Gebäude- und Kommunikationstechnik.
Die Partnerschaft geht über reine Technik hinaus. Siemens beteiligt sich auch finanziell am Projekt Lionheart. Die Folge: Der Konzern steigt als Minderheitsaktionär ein. Er ergänzt ein Investorenkonsortium um Hochtief und Demea. Siemens vermittelte parallel dazu den dänischen Export- und Investitionsfonds als weiteren Finanzierungspartner. Ein Rahmenvertrag bindet die Unternehmen bis 2035 aneinander.
Fokus auf den Anlagenbau
Die Genehmigungen für die Hauptanlagen liegen seit Ende 2025 vor. Pilotanlagen laufen bereits an beiden Standorten. Sie dienen als verkleinerte Modelle für die spätere Produktion. Das Wirtschaftsministerium hat den Baubeginn offiziell bestätigt. Vulcan plant den Start der kommerziellen Förderung für das Jahr 2028.
Am Standort Trappelberg laufen die Vorbereitungen für die Tiefbohrungen. Die eigentlichen Bohrarbeiten starten in der zweiten Jahreshälfte 2026. Das Projekt gilt als strategisch wichtig für die Europäische Union. Es soll die europäische Unabhängigkeit bei kritischen Rohstoffen stärken.
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Die Abnehmer für das geförderte Lithium stehen bereits fest. Vulcan hat langfristige Lieferverträge mit Stellantis und LG Energy Solution geschlossen. Auch Umicore und Glencore sichern sich feste Kontingente für die Batterieproduktion.
Erster Finanzbericht nach Milliarden-Deal
An der Börse in Sydney reagierten Marktteilnehmer positiv. Vulcan gehörte am Dienstag zu den stärksten Werten im Index. Am 29. April legt das Unternehmen seine Quartalszahlen vor. Es ist der erste Bericht seit der finalen Investitionsentscheidung. Im vergangenen Dezember hatte Vulcan ein Finanzierungspaket über 2,2 Milliarden Euro gesichert.
Investoren achten nun auf die Kostenkontrolle. Im Vorquartal lag der operative Mittelabfluss bei 7,2 Millionen Euro. Dieser Wert muss im aktiven Bauprozess stabil bleiben. Am 28. Mai folgt die Hauptversammlung.
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