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Vulcan Energy Aktie: Hochtief rückt näher

Der Baukonzern Hochtief entsendet nach seiner Kapitalbeteiligung einen Strategiechef in den Aufsichtsrat von Vulcan Energy, um das milliardenschwere Lithiumprojekt operativ zu begleiten.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Hochtief entsendet Strategiechef in Aufsichtsrat
  • Partnerschaft folgt 169-Millionen-Euro-Investition
  • Fokus liegt auf Bau des Lithiumprojekts Lionheart
  • Ziel ist klimaneutrale Batterierohstoff-Produktion

Der Einstieg des Baukonzerns Hochtief bei Vulcan Energy war im vergangenen Dezember ein starkes Signal für das geplante Lithium-Projekt im Oberrheingraben. Nun folgt der nächste logische Schritt auf Managementebene. Mit einem neuen Aufsichtsratsmitglied sichert sich der Großaktionär direkten Einfluss auf die operative Umsetzung des Milliardenvorhabens.

Direkter Draht in das Kontrollgremium

Roberto Gallardo, Chief Strategy Officer bei Hochtief, zieht in das Board of Directors von Vulcan Energy ein. Diese Personalie ist das direkte Resultat des umfassenden Finanzierungspakets aus dem Vorjahr. Damals investierte Hochtief 130 Millionen Euro in Vulcan-Aktien und baute einen Anteil von 15,41 Prozent auf. Weitere 39 Millionen Euro flossen direkt in die Projektgesellschaft. Mit diesem finanziellen Gewicht im Rücken macht der Baukonzern nun von seinem vertraglich vereinbarten Recht Gebrauch, einen eigenen Vertreter in das Gremium zu entsenden.

Gallardos Einzug unterstreicht die enge operative Verflechtung der beiden Unternehmen. Hochtief und die Tochtergesellschaft Sedgman fungieren bereits als Hauptauftragnehmer für das Engineering und Baumanagement des sogenannten Lionheart-Projekts. Der neue Direktor bringt über drei Jahrzehnte Erfahrung in der internationalen Infrastrukturentwicklung mit. Diese Expertise soll sicherstellen, dass der Aufbau der europäischen Lithium-Lieferkette nach Plan verläuft.

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Fokus auf die Bauphase

Das Ziel im Oberrheingraben ist ambitioniert. Vulcan Energy plant, künftig klimaneutrales Lithiumhydroxid für rund 500.000 Elektroauto-Batterien pro Jahr zu fördern. Zusätzlich sollen jährlich 275 Gigawattstunden Strom und 560 Gigawattstunden Wärme aus erneuerbaren Quellen erzeugt werden.

Die Bauarbeiten für das Projekt laufen bereits. Mit den gesicherten Baugenehmigungen, dem 2,2 Milliarden Euro schweren Finanzierungspaket und der nun personell untermauerten Hochtief-Partnerschaft liegt der Fokus für Vulcan Energy in den kommenden Monaten vollständig auf der fristgerechten Errichtung der Produktionsanlagen.

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