Vulcan Energy hat seinen Geschäftsbericht für 2025 veröffentlicht – und der markiert einen Wendepunkt. Das Unternehmen wechselt offiziell von der Entwicklungs- in die Konstruktionsphase seines Lithiumprojekts. Die Zahlen spiegeln genau das wider: höhere Verluste, aber auch eine vollständig gesicherte Finanzierung.
Verluste steigen, Finanzierung steht
Der Nettoverlust weitete sich im Geschäftsjahr 2025 auf 69,58 Millionen Euro aus – nach 42,36 Millionen Euro im Vorjahr. Haupttreiber war der Hochlauf der Aktivitäten am Lionheart-Projekt, der die operativen Ausgaben auf 74,6 Millionen Euro trieb. Hinzu kam eine nicht zahlungswirksame Wertminderung von 7,8 Millionen Euro, die auf technische Probleme an einem Sidetrack-Bohrloch am Standort Schleidberg zurückgeht. Der Umsatz aus fortgeführten Aktivitäten sank leicht auf 7,35 Millionen Euro.
Das entscheidende Gegengewicht: Im Dezember 2025 sicherte sich Vulcan Energy ein Finanzierungspaket über 2,2 Milliarden Euro. Damit ist die erste Phase des Lionheart-Projekts vollständig finanziert – von der Konstruktion bis zur Inbetriebnahme und dem ersten operativen Cashflow.
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Meilensteine im ersten Quartal 2026
Der Fortschritt setzt sich im laufenden Jahr fort. Mitte März erhielt das Unternehmen die LiThermEx-Produktionslizenz für die geothermische Anlage in Insheim im Oberrheingraben – ein regulatorischer Schlüsselschritt für die Lithiumgewinnung. Das Ziel bleibt unverändert: eine Jahresproduktion von 24.000 Tonnen batterietauglichem Lithiumhydroxid-Monohydrat, mit Produktionsstart 2028.
Passend dazu wurde Vulcan Energy am 23. März in den S&P/ASX 200 Index aufgenommen – eine Folge der positiven Investitionsentscheidung des Vorstands und des offiziellen Projektstarts. Fünf Analysten empfehlen die Aktie derzeit mit „Kaufen“, das durchschnittliche Kursziel liegt bei 7,23 AUD. Gemessen am aktuellen Kurs von rund 1,96 Euro an der Frankfurter Börse – rund 25 Prozent unter dem Jahresanfangsniveau – bleibt die Bewertungslücke erheblich.
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