Die Weichen für die nächste Phase sind gestellt. Mit dem Ablauf der Nominierungsfrist am 15. April 2026 hat Vulcan Energy sein Führungsgremium für die Hauptversammlung am 28. Mai finalisiert — und das Unternehmen tritt dabei mit einem deutlich erweiterten Board an.
Neues Gesicht, klare Aufgabe
Bereits Anfang April holte Vulcan Energy Roberto Gallardo in den Vorstand. Der frühere Führungsmann bei HOCHTIEF und CIMIC Group soll vor allem eines liefern: Expertise im Großprojektbau. Der Zeitpunkt ist kein Zufall. Das Unternehmen verlässt gerade die Phase aus Genehmigungen und Finanzierungsrunden und beginnt mit dem aktiven Aufbau seiner integrierten Lithium- und Geothermalanlagen im Oberrheintal.
Das Lionheart-Projekt soll jährlich 24.000 Tonnen Lithiumhydroxidmonohydrat produzieren — genug für rund 500.000 Elektrofahrzeugbatterien. Hinzu kommen 275 Gigawattstunden erneuerbarer Strom und 560 Gigawattstunden Geothermiewärme für regionale Abnehmer. Kommerzieller Produktionsstart: 2028.
Royalty-Befreiung als Rückenwind
Kurz vor dem Nominierungsschluss gab es noch eine handfeste Erleichterung aus Mainz. Rheinland-Pfalz gewährte am 13. April eine Royalty-Befreiung für die Lithiumförderung nach dem Bundesberggesetz — gültig bis Ende 2030, mit einer planmäßigen Überprüfung im Spätherbst 2029. Die Regelung orientiert sich an bestehenden Ausnahmen für Geothermie und soll die Frühphasen-Ökonomik heimischer Rohstoffprojekte stützen.
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Für Vulcan Energy bedeutet das konkret: geringerer Kostendruck genau in dem Zeitfenster, in dem die Anlaufkosten des Lionheart-Projekts am höchsten sein werden. Das Projekt trägt bereits das Siegel „Strategic Project“ unter dem Critical Raw Materials Act der EU.
Finanzierung steht, Quartalsbericht kommt
Die Marktkapitalisierung liegt derzeit bei rund 1,79 Milliarden australischen Dollar, der Kurs an der ASX pendelt um die 3,72 AUD. Das 2,2-Milliarden-Euro-Finanzierungspaket, das Ende 2025 abgeschlossen wurde, gibt dem Unternehmen den nötigen Spielraum bis zur Produktionsaufnahme.
Am 29. April folgt der Quartalsbericht für das erste Quartal 2026 — der erste operative Rechenschaftsbericht, seit der Bau des Lionheart-Projekts offiziell begonnen hat. Dann zeigt sich, ob der Zeitplan hält.
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