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Vonovia Aktie: Berenberg sieht 67 Prozent Potenzial

Steigende Finanzierungskosten belasten Vonovias Vorsteuerergebnis im ersten Quartal. Analysten sehen dennoch deutliches Kurspotenzial.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Bereinigtes Vorsteuerergebnis sinkt um 4,1 Prozent
  • Finanzierungskosten steigen auf 4,5 Prozent
  • Berenberg bestätigt Kursziel von 38 Euro
  • Branche zeigt gemischte Entwicklungen

Weniger Gewinn, aber stabile Substanz — Vonovia liefert zum Jahresauftakt ein zwiespältiges Bild. Das bereinigte Vorsteuerergebnis sank im ersten Quartal 2026 um 4,1 Prozent auf 462,2 Millionen Euro. Der Grund liegt nicht in schwächelnden Mietern, sondern in teureren Krediten.

Finanzierungskosten als Hauptbremse

Die langfristigen Finanzierungskosten kletterten auf 4,5 Prozent — ein Anstieg um 0,5 Prozentpunkte. CFO Philip Grosse beobachtet die Lage an den Kapitalmärkten intensiv. Trotz des Gegenwinds hält Vonovia an seiner Einschätzung fest: Das Portfolio soll stabil bis leicht im Wert steigen.

Das ist keine leere Behauptung. Die operative Basis des Konzerns gilt als solide. Marktbeobachter sehen darin einen stabilisierenden Faktor — auch wenn die Zinslast vorerst bleibt.

Berenberg sieht 67 Prozent Aufwärtspotenzial

Die Berenberg Bank beließ ihre Einstufung auf „Buy“ und bestätigte das Kursziel von 38 Euro. Analyst Kai Klose bezeichnete die Q1-Zahlen als solide. Er hob hervor, dass Vonovia Fortschritte beim Finanzprofil erzielt habe.

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Gemessen am aktuellen Kurs von 22,68 Euro entspricht das Kursziel einem Potenzial von rund 67 Prozent. Goldman Sachs äußerte sich ebenfalls positiv zum Sektor. Beide Häuser teilen die Einschätzung, dass die Talsohle bei Immobilienwerten erreicht sein könnte.

Wettbewerber mit gemischten Signalen

Im Branchenvergleich zeigt sich ein uneinheitliches Bild. TAG Immobilien steigerte ihr operatives Ergebnis im ersten Quartal um 10 Prozent auf 49,3 Millionen Euro. Grand City Properties kündigte eine neue Dividendenpolitik an: Künftig soll die Hälfte des FFO 1 ausgeschüttet werden.

Makroökonomisch bleibt die Lage angespannt. Die Steuerschätzung vom Mai 2026 prognostiziert deutlich geringere Einnahmen der Kommunen in den kommenden Jahren. Geringere Gewerbesteuereinnahmen könnten das Investitionsklima am Wohnungsmarkt indirekt belasten — ein Risiko, das die gesamte Branche trifft, nicht nur Vonovia.

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