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Symbolbild, KI-generiert

Volkswagen Aktie: Stillstand statt Aufschwung?

Volkswagen-Krise in Sachsen: Gewerkschaft kritisiert Management scharf. Analysten sehen trotzdem Potenzial, Aktie bleibt schwach.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • IG Metall wirft Management Vertrauensbruch vor
  • Sächsische Werke von Stellenabbau bedroht
  • Analysten sehen VW-Aktie unterbewertet
  • Hauptversammlung im Juni als wichtiger Termin

Harter Sparkurs trifft auf wütende Gewerkschafter. Bei Volkswagen rumort es an den sächsischen Standorten gewaltig. Die IG Metall wirft dem Management einen offenen Vertrauensbruch vor. Hintergrund ist die verzögerte Eingliederung der Werke in Zwickau, Dresden und Chemnitz. Rund 10.000 Beschäftigte fürchten um ihre Perspektive. Die Stimmung ist ohnehin angespannt. In der Gläsernen Manufaktur Dresden steht die Produktion still. Das E-Auto-Werk in Zwickau läuft nur noch im Zweischichtbetrieb. Die Folge: Arbeitnehmervertreter werten das Zögern des Vorstands als Signal für weiteren Personalabbau.

Analysten bleiben optimistisch

Analysten lassen sich von den innerbetrieblichen Konflikten kaum beirren. Das Analysehaus Jefferies bestätigte diese Woche sein Kursziel von 130 Euro. Analyst Philippe Houchois sieht den Konzern deutlich unterbewertet. Die Zahlen zum ersten Quartal zeigen ein gemischtes Bild. Volkswagen erwirtschaftete einen positiven Netto-Cashflow von rund zwei Milliarden Euro. Die bereinigte operative Marge bleibt mit 4,3 Prozent hinter den Zielen zurück.

Finanzvorstand Arno Antlitz fordert Konsequenz. Der Konzern muss die Kosten weiter senken. Neue Handelsbarrieren und schwächere E-Auto-Verkäufe in den USA und China belasten das Geschäft.

Aktie sucht nach Richtung

An der Börse ringt die Aktie um eine klare Linie. Am Donnerstag schloss das Papier bei 87,60 Euro. Seit Jahresbeginn summiert sich das Minus auf gut 17 Prozent. Immerhin konnte sich der Wert vom jüngsten Jahrestief leicht absetzen.

Ein wichtiges Datum rückt nun näher. Am 18. Juni steht die Hauptversammlung in München an. Aktionäre erwarten dort klare Antworten zur Dividende und zum Konflikt in Sachsen.

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