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Volkswagen Aktie: Scout Motors prüft Börsengang

VW erwägt Joint Ventures mit chinesischen Herstellern für deutsche Standorte, treibt US-Expansion voran und sieht sich mit Diesel-Klagen konfrontiert.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Joint Venture mit China geplant
  • Scout Motors prüft Börsengang
  • Musterverfahren zur Dieselaffäre läuft
  • VW-Aktie nahe Jahrestief notiert

Die Debatte um die Zukunft von VW-Werken in Deutschland nimmt Fahrt auf. In politischen Kreisen wird offen über eine Beteiligung chinesischer Hersteller an der Produktion hierzulande diskutiert. Für den angeschlagenen Autobauer geht es um nichts weniger als die Auslastung seiner Standorte.

Chinesen als Produktionspartner?

Besonders das Werk in Zwickau steht im Fokus. Der reine E-Auto-Standort fährt derzeit nur in reduzierter Zweischicht-Produktion. Aus Sachsen kommt nun der Vorschlag, ein Joint Venture mit chinesischen Partnern zu prüfen. Ziel: Arbeitsplätze sichern, Auslastung stabilisieren.

Parallel dazu forciert der Konzern die Strategie „In China für China“. Mit Entwicklungszentren etwa in Hefei sollen Effizienz und Entwicklungsgeschwindigkeit steigen. Die IG Metall signalisierte Offenheit für Kooperationen – allerdings mit dem Hinweis auf eine sorgfältige Einzelfallprüfung.

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IPO für Scout Motors

Während in Deutschland die Standortfrage drängt, treiben die Wolfsburger die Expansion in den USA voran. Die Tochter Scout Motors prüft einem Medienbericht zufolge einen Börsengang. Das Geld soll in das Milliardenprojekt in South Carolina fließen. Geplant ist dort die Produktion von SUV- und Pick-up-Modellen mit einem Direktvertriebsmodell – rechtlich losgelöst vom VW-Händlernetz.

Rechtsstreit und Kurslage

Parallel zu den strategischen Weichenstellungen bleibt die Dieselaffäre präsent. Am Oberlandesgericht Braunschweig läuft ein Musterverfahren mit milliardenschweren Schadenersatzforderungen institutioneller Anleger. Streitpunkt: der Zeitpunkt der Kapitalmarktinformation über die Abgas-Manipulationen. Eine Entscheidung ist nicht absehbar.

An der Börse zeigte sich die VW-Vorzugsaktie zuletzt bei 88,06 Euro. Der Kurs liegt 17 Prozent unter dem Jahresstart und nur knapp über dem 52-Wochen-Tief von 84,10 Euro. Mit einem RSI von 70,9 ist die Aktie kurzfristig überkauft – trotz der strukturellen Unsicherheiten bleibt die Stimmung fragil.

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