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Symbolbild, KI-generiert

Volkswagen Aktie: Party ist vorbei!

Volkswagen-Chef Blume erklärt das Ende der goldenen Automobil-Ära und kündigt massive KI-Investitionen an, um gegen chinesische Konkurrenz und Absatzrückgänge zu bestehen.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Porsche Verkäufe in China um 28% eingebrochen
  • Milliardeninvestition in KI bis 2030 geplant
  • KI soll vier Milliarden Euro einsparen
  • Festkörperbatterie-Durchbruch mit QuantumScape

Die goldenen Zeiten für Europas Autoriesen sind Geschichte. Oliver Blume, Chef sowohl von Volkswagen als auch von Porsche, brachte es auf der IAA in München auf den Punkt: „Die Party, die wir in der Automobilbranche seit Jahrzehnten gefeiert haben, ist in ihrer jetzigen Form vorbei.“ Was hat den Konzernlenker zu dieser drastischen Einschätzung bewogen?

Die Antwort liegt in China verborgen. Dort herrscht mittlerweile ein „brutaler Preiskampf“, wie BMW-Vertriebschef Jochen Goller die Lage beschreibt. Für Porsche bedeutet das konkret: Die Verkäufe in China brachen im ersten Halbjahr um erschreckende 27,9% ein. Blumes Fazit: „Der chinesische Luxusmarkt existiert nicht mehr.“

Milliardenschwere KI-Offensive als Rettungsanker?

Doch Volkswagen will sich nicht kampflos geschlagen geben. Der Wolfsburger Konzern plant bis 2030 Investitionen von bis zu einer Milliarde Euro in Künstliche Intelligenz. Die ehrgeizige Strategie: KI soll in alle Unternehmensbereiche einfließen und dabei Einsparungen von bis zu vier Milliarden Euro bis 2035 ermöglichen.

„Für uns ist KI der Schlüssel zu mehr Geschwindigkeit, Qualität und Wettbewerbsfähigkeit“, erklärt IT-Chef Hauke Stars. Die Technologie soll vor allem die Entwicklungszeiten für neue Fahrzeugmodelle drastisch verkürzen – ein entscheidender Faktor im Kampf gegen die wendigen chinesischen Konkurrenten.

Fehlende USA-Strategie als zusätzliches Risiko

Parallel setzt Volkswagen verstärkt auf den amerikanischen Markt und liebäugelt mit staatlichen Förderungen. Eine riskante Wette angesichts der ungewissen politischen Lage und möglicher Zollhürden. Währenddessen zeigt sich bei der Konzerntochter QuantumScape ein gemischtes Bild: Zwar demonstrierte das Unternehmen zusammen mit Volkswagens Batterietochter PowerCo erstmals Festkörperbatterien in einem echten Fahrzeug, doch CTO Timothy Holme verkaufte zeitgleich Aktien im Wert von 1,9 Millionen Dollar.

Die Neuausrichtung des Traditionskonzerns steht erst am Anfang. Ob die KI-Milliarden und die Amerika-Strategie ausreichen, um den Vorsprung der chinesischen Rivalen aufzuholen, wird sich in den kommenden Jahren zeigen müssen.

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