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Symbolbild, KI-generiert

Volkswagen Aktie: Neue Köpfe für Amerika

Marco Schubert übernimmt im Oktober Volkswagens Amerika-Geschäft, während Audi mit SAIC vier neue Modelle für China vorbereitet.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Schubert übernimmt Verantwortung für Nordamerika
  • Mehrere Führungswechsel bei Volkswagen und Audi
  • Audi entwickelt China-Modelle mit SAIC
  • Volkswagen-Aktie reagiert nur leicht negativ

Personalwechsel gehören bei Volkswagen derzeit fast zur Tagesordnung. Diesmal trifft es das Nordamerika-Geschäft: Marco Schubert übernimmt zum 1. Oktober die Gesamtverantwortung für die Region und berichtet künftig direkt an Konzernchef Oliver Blume.

Schubert war bislang bei Audi für Vertrieb und Marketing zuständig und saß bereits im erweiterten Vorstandskomitee des Konzerns. Sein Vorgänger Kjell Gruner, der sowohl die Volkswagen Group of America als auch die Marke in Nordamerika leitete, verlässt das Unternehmen, um sich laut Mitteilung „neuen Herausforderungen“ zu widmen.

Kettenreaktion im Vorstand

Der Wechsel löst weitere Rochaden aus. Martin Sander rückt bei Audi als neues Vorstandsmitglied für Vertrieb und Marketing nach und wird ebenfalls Teil des erweiterten Konzernkomitees. Parallel übernimmt Martin Jahn im Markenvorstand von Volkswagen die Verantwortung für Vertrieb, Marketing und After Sales.

Der Markt reagierte verhalten negativ auf die Nachricht. Die Aktie gab im Xetra-Handel zeitweise leicht nach und notierte bei rund 73 Euro. Nennenswerten Ausschlag löste die Personalie damit nicht aus — angesichts der grundsätzlicheren Baustellen im Konzern kaum verwunderlich.

Denn während in Nordamerika die Führung neu sortiert wird, treibt Audi in China ein anderes Projekt voran: gemeinsam mit SAIC Motor entsteht in Shanghai ein Innovationszentrum für die China-exklusive Marke AUDI.

Der Fokus liegt auf Fahrzeugtechnik, KI-gestützten Cockpits und Fahrassistenzsystemen der nächsten Generation. Vier neue Modelle auf Basis der Audi-ADP-2.0-Plattform sollen aus der Kooperation hervorgehen, das erste Fahrzeug ist für 2028 geplant.

Rentabilität bleibt die größere Frage

Die Personalentscheidungen in Nordamerika und die China-Kooperation zeigen, dass Volkswagen an mehreren Fronten gleichzeitig nachjustiert. Das eigentliche Problem des Konzerns liegt jedoch tiefer: Die Rentabilität stimmt nicht, und der Vorstand stößt bei Gegenmaßnahmen auf erheblichen internen Widerstand.

Für die Aktie bedeutet das: Die neuen Gesichter in Amerika und die China-Pläne für Audi mögen operative Fortschritte markieren, an der grundsätzlichen Unsicherheit über die Konzernstrategie ändern sie zunächst wenig.

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Andreas Sommer

Mit über 40 Jahren Erfahrung im Bankwesen und Börsenjournalismus gehöre ich zu den etablierten Analysten im deutschsprachigen Raum. Nach mehr als zehn Jahren als Wertpapierberater bei der Deutschen Bank spezialisierte ich mich seit dem Börsencrash 1987 auf technische Analyse und charttechnische Methoden.

Als ehemaliger Chefredakteur mehrerer Börsenpublikationen entwickelte ich den "Aktienführer Neuer Markt" mit und führe heute einen Börsendienst, der sich auf wachstumsstarke Unternehmen fokussiert. Mein wöchentliches Markt-Barometer analysiert systematisch DAX, Dow Jones, Ölpreis, Währungen und Marktstimmung, um präzise Orientierung zu bieten.

Die Ergebnisse sprechen für sich: Leser meines Börsendienstes erzielten über zwei Jahrzehnte einen durchschnittlichen Depotzuwachs von +576%. Meine rechtzeitigen Warnungen vor dem Crash 2008 halfen vielen Anlegern, Verluste zu minimieren.

Heute teile ich meine Expertise durch den Newsletter "Chartanalyse-Trends", den Börsendienst "Momentum Trader", Vorträge auf Messen wie der Invest Stuttgart sowie YouTube-Videos. Mein "Timing is Money"-Ansatz identifiziert optimale Ein- und Ausstiegszeitpunkte für Aktien, Gold, Kryptowährungen und weitere Anlageklassen.