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Symbolbild, KI-generiert

Volkswagen Aktie: ID. Cross startet im Vorverkauf

Volkswagen startet Vorverkauf für den ID. Cross. Der E-SUV soll ab 27.995 Euro den Massenmarkt erobern und die angeschlagene Aktie stützen.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Vorverkaufsstart für den ID. Cross
  • Einstiegspreis unter 28.000 Euro
  • Aktie seit Jahresbeginn stark gefallen
  • Halbjahreszahlen am 24. Juli

Volkswagen bringt ein neues E-Auto für den Massenmarkt. Der Konzern startet den Vorverkauf für den ID. Cross. Das Modell soll im hart umkämpften Kompakt-SUV-Segment für frischen Schwung sorgen.

Einstiegspreis unter 28.000 Euro

Volkswagen positioniert den ID. Cross als elektrisches Pendant zum T-Cross. Eine günstigere Basis-Version soll später folgen und ab 27.995 Euro kosten. Zum Marktstart lässt sich zunächst nur die stärkere Ausführung mit 52-kWh-Batterie bestellen. Ihr Einstiegspreis liegt bei 36.525 Euro.

Technisch baut das SUV auf der weiterentwickelten Elektroplattform MEB+ auf. Volkswagen bietet das Modell ausschließlich mit Frontantrieb an. Kunden können zwischen Batterien mit 37 und 52 kWh Nettokapazität wählen. Die höchste WLTP-Reichweite gibt der Konzern mit bis zu 427 Kilometern an.

Der ID. Cross trifft auf harte Konkurrenz. Renault 4, Kia EV3, Volvo EX30 und Skoda Elroq kämpfen bereits um dieselben Kunden. Besonders der Skoda Elroq dürfte für Diskussionen sorgen: Beide Modelle nutzen verwandte Technik aus demselben Konzern.

Aktie bleibt unter Druck

Die Volkswagen-Vorzugsaktie schloss am Donnerstag bei 73,50 Euro. Seit Jahresbeginn hat der Titel damit 30,73 Prozent verloren. Zum 52-Wochen-Tief von 69,20 Euro, erreicht erst am 1. Juli, fehlen nur noch 6,21 Prozent.

Die Analysten-Einschätzungen fallen gespalten aus. JPMorgan beließ Volkswagen bei „Neutral“ mit einem Kursziel von 110 Euro. Die US-Bank verweist auf den aktualisierten Strategieplan des Konzerns, der weitere Kapazitätskürzungen in Europa erwarten lässt. Andere Häuser äußerten sich zuletzt optimistischer. Die Bandbreite der Kursziele bleibt entsprechend groß.

Halbjahreszahlen als nächster Prüfstein

Am 24. Juli legt Volkswagen die Zahlen zum ersten Halbjahr vor. Dann zeigt sich, ob der Absatzrückgang in China anhält. Offen bleibt zudem, wie der Konzern den Streit mit dem Betriebsrat um Werksschließungen und Stellenabbau am Ende löst.

Der ID. Cross soll mehr als nur ein neues Modell sein. Er soll Investoren zeigen: Volkswagen kann trotz laufender Sparmaßnahmen wettbewerbsfähige Elektroautos für den europäischen Massenmarkt liefern. Die Halbjahreszahlen Ende Juli werden erste Hinweise liefern, ob dieses Signal bei Anlegern ankommt.

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