Volkswagen steht vor einem Dilemma: Während der Konzern in Europa seine Marktführerschaft ausbaut und bei Elektrofahrzeugen stark zulegt, bröckelt das Geschäft in den strategisch wichtigen Märkten China und USA. Die am Dienstag vorgelegten Jahreszahlen für 2025 offenbaren eine zunehmende regionale Spaltung, die Investoren nervös macht.
Die wichtigsten Fakten:
– Weltweit 4,73 Millionen ausgelieferte Fahrzeuge der Kernmarke VW (nahezu Vorjahresniveau)
– E-Modelle der ID-Reihe: +60,7% in Deutschland, +49,1% in Europa
– Deutliche Absatzschwäche in China und USA belastet Gesamtbilanz
– UBS bestätigt „Neutral“-Rating, warnt vor enttäuschenden Ausblicken für 2026
Europa als Lichtblick
Der Heimatmarkt entwickelt sich zum Stabilitätsanker. Die vollelektrischen ID-Modelle treiben das Wachstum an und sichern Volkswagen die führende Position im europäischen Markt. Besonders in Deutschland verdoppelte sich die Nachfrage nach den Stromern nahezu. Diese Dynamik zeigt: Die Elektrostrategie greift dort, wo der Konzern traditionell stark verwurzelt ist.
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China-Problem wiegt schwer
Die Kehrseite der Medaille findet sich in Fernost. Lokale Wettbewerber setzen Volkswagen auf dem wichtigsten Einzelmarkt massiv unter Druck. Die Schweizer Großbank UBS äußerte sich am Dienstag besorgt über diese Entwicklung und warnte, dass die Schwäche in China die Jahresausblicke deutscher Autobauer für 2026 belasten dürfte. Die Analysten erwarten, dass die Prognosen hinter den Markterwartungen zurückbleiben könnten.
Offensive für 2026 geplant
Volkswagen setzt auf eine breite Produktoffensive: Neue vollelektrische Modelle sollen die Nachfrage ankurbeln, allen voran der ID.7 als neues Flaggschiff der E-Familie. Zusätzlich will der Konzern mit einem GTI-Sondermodell zum 50-jährigen Jubiläum der Sportmarke emotionale Akzente setzen. Ob diese Maßnahmen ausreichen, um die strukturellen Probleme in China zu kompensieren, bleibt fraglich. Die Aktie notiert bei 102,05 Euro und bewegt sich damit knapp unter ihrem 200-Tage-Durchschnitt – ein Spiegelbild der ambivalenten Marktsituation.
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