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Volkswagen Aktie: Dieselskandal kehrt zurück

Während gegen vier ehemalige Audi-Manager der Prozess beginnt, sichert Volkswagen den Standort Salzgitter für MAN langfristig. Die Aktie zeigt sich zunächst unbeeindruckt.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Neuer Strafprozess gegen frühere Audi-Vorstände
  • Potentieller Schaden von bis zu drei Milliarden Euro
  • MAN-Standortgarantie bis mindestens 2035
  • VW-Aktie reagiert gelassen auf die Nachrichten

Der Dieselskandal holt Volkswagen ein – erneut. Während die Aktie am Montag verhalten in die neue Woche startete, begann in München der zweite große Strafprozess gegen ehemalige Audi-Manager. Gleichzeitig verkündete der Konzern eine wichtige Standortgarantie für die Nutzfahrzeugsparte MAN.

Vier Ex-Manager auf der Anklagebank

Vor dem Landgericht München müssen sich ab sofort vier frühere Audi-Mitarbeiter verantworten. Unter den Angeklagten: die ehemaligen Entwicklungsvorstände Ulrich Hackenberg und Stefan Knirsch. Die Staatsanwaltschaft wirft ihnen Betrug, Falschbeurkundung und strafbare Werbung vor.

Der Vorwurf wiegt schwer: Manipulierte Software soll in Hunderttausenden Fahrzeugen der Marken Audi, Porsche und VW zum Einsatz gekommen sein. Der potenzielle Schaden bewegt sich laut Anklage zwischen mehreren Millionen und über drei Milliarden Euro.

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Die wichtigsten Fakten zum Verfahren:

  • 50 Verhandlungstermine bis Oktober 2026 angesetzt
  • Alle Angeklagten weisen die Vorwürfe zurück
  • 2023 endete der erste Prozess mit Bewährungsstrafe für Ex-Audi-Chef Rupert Stadler
  • Separates Verfahren am OLG Stuttgart mit Ex-Daimler-Chef Zetsche als Zeuge startet Dienstag

Lichtblick bei MAN

Während die juristische Aufarbeitung weitergeht, konnte VW am Standort Salzgitter einen Erfolg vermelden. Für die Nutzfahrzeugsparte MAN wurde eine weitreichende Einigung erzielt: Betriebsbedingte Kündigungen sind bis Ende 2035 ausgeschlossen, mit Verlängerungsoption bis 2040. Zusätzlich fließen 59 Millionen Euro Investitionen in den Standort.

Aktie zeigt sich unbeeindruckt

Die Volkswagen Vorzugsaktie reagierte im XETRA-Handel gelassen auf die Nachrichten. Der Kurs pendelte am Nachmittag um 102,55 Euro und notierte damit leicht im Minus. Die nächsten Quartalszahlen für Q4 2025 werden Anfang März erwartet, die Hauptversammlung ist für den 17. Juni 2026 terminiert.

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Andreas Sommer

Mit über 40 Jahren Erfahrung im Bankwesen und Börsenjournalismus gehöre ich zu den etablierten Analysten im deutschsprachigen Raum. Nach mehr als zehn Jahren als Wertpapierberater bei der Deutschen Bank spezialisierte ich mich seit dem Börsencrash 1987 auf technische Analyse und charttechnische Methoden.

Als ehemaliger Chefredakteur mehrerer Börsenpublikationen entwickelte ich den "Aktienführer Neuer Markt" mit und führe heute einen Börsendienst, der sich auf wachstumsstarke Unternehmen fokussiert. Mein wöchentliches Markt-Barometer analysiert systematisch DAX, Dow Jones, Ölpreis, Währungen und Marktstimmung, um präzise Orientierung zu bieten.

Die Ergebnisse sprechen für sich: Leser meines Börsendienstes erzielten über zwei Jahrzehnte einen durchschnittlichen Depotzuwachs von +576%. Meine rechtzeitigen Warnungen vor dem Crash 2008 halfen vielen Anlegern, Verluste zu minimieren.

Heute teile ich meine Expertise durch den Newsletter "Chartanalyse-Trends", den Börsendienst "Momentum Trader", Vorträge auf Messen wie der Invest Stuttgart sowie YouTube-Videos. Mein "Timing is Money"-Ansatz identifiziert optimale Ein- und Ausstiegszeitpunkte für Aktien, Gold, Kryptowährungen und weitere Anlageklassen.