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Symbolbild, KI-generiert

Volkswagen Aktie: Chips statt China?

China erleichtert Halbleiterexporte, was Volkswagens Produktionsengpässe lindert. Die Aktie stabilisiert sich, doch der Wettbewerb auf dem chinesischen E-Auto-Markt bleibt herausfordernd.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • China lockert Exportregeln für Halbleiter
  • Produktionsengpässe bei Volkswagen entspannen sich
  • Aktie notiert über 100-Tage-Linie bei 96 Euro
  • Starker Wettbewerb durch chinesische E-Auto-Hersteller

Volkswagen Aktie: Chips statt China?

Der größte Konflikt für Volkswagen war nicht der harte Wettbewerb in China – sondern die Chip-Lieferungen aus dem Reich der Mitte. Jetzt kommt die überraschende Entwarnung: China lockert die Exportregeln für wichtige Halbleiter. Doch reicht das, um den deutschen Autoriesen aus der Krise zu führen?

Lieferketten-Entspannung: Endlich gute Nachrichten

Die Lösung im Chip-Streit mit China kommt zur rechten Zeit. Nach monatelangen Engpässen bei Halbleitern, die immer wieder zu Produktionsdrosselungen führten, stabilisiert sich die Versorgungslage nun deutlich. Für Volkswagen bedeutet das: Die kurzfristigen Produktionsaussichten hellen sich spürbar auf.

Die Deutsche Bank stützt diese positive Entwicklung mit einem „Buy“-Rating. Der technische Chart zeigt ebenfalls Ermutigendes – die Aktie notiert über ihrer 100-Tage-Linie bei rund 96 Euro. Doch ist das schon die lang ersehnte Trendwende?

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Der wahre Kampf hat gerade erst begonnen

Während die Chip-Krise gelöst scheint, verschärft sich der eigentliche Überlebenskampf. Auf dem chinesischen Heimmarkt verlieren deutsche Hersteller rasant an Boden gegenüber lokalen E-Auto-Pionieren. Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache:

  • Weltweiter BEV-Absatz: +33,2% im Q3 2025
  • US-Markt: -6% Absatzrückgang im gleichen Zeitraum

Die strategische Neuausrichtung von Volkswagen läuft damit zweigleisig – mit sehr unterschiedlichem Erfolg. Die im September angepasste Jahresprognose spiegelt diese Zerrissenheit wider.

Kann Volkswagen den Schwung aus der gelösten Chip-Krise nutzen, um im entscheidenden Technologiewettlauf aufzuholen? Die Aktie steht zwar stabil da, doch der Abstand zum 52-Wochen-Hoch bei fast 110 Euro bleibt mit -13% beträchtlich. Der operative Sieg in der Lieferkette ist geschafft – jetzt muss der Beweis folgen, dass Volkswagen auch den strategischen Kampf um die Zukunft der Mobilität gewinnen kann.

Diskussion zu Volkswagen

Andreas Sommer

Mit über 40 Jahren Erfahrung im Bankwesen und Börsenjournalismus gehöre ich zu den etablierten Analysten im deutschsprachigen Raum. Nach mehr als zehn Jahren als Wertpapierberater bei der Deutschen Bank spezialisierte ich mich seit dem Börsencrash 1987 auf technische Analyse und charttechnische Methoden.

Als ehemaliger Chefredakteur mehrerer Börsenpublikationen entwickelte ich den "Aktienführer Neuer Markt" mit und führe heute einen Börsendienst, der sich auf wachstumsstarke Unternehmen fokussiert. Mein wöchentliches Markt-Barometer analysiert systematisch DAX, Dow Jones, Ölpreis, Währungen und Marktstimmung, um präzise Orientierung zu bieten.

Die Ergebnisse sprechen für sich: Leser meines Börsendienstes erzielten über zwei Jahrzehnte einen durchschnittlichen Depotzuwachs von +576%. Meine rechtzeitigen Warnungen vor dem Crash 2008 halfen vielen Anlegern, Verluste zu minimieren.

Heute teile ich meine Expertise durch den Newsletter "Chartanalyse-Trends", den Börsendienst "Momentum Trader", Vorträge auf Messen wie der Invest Stuttgart sowie YouTube-Videos. Mein "Timing is Money"-Ansatz identifiziert optimale Ein- und Ausstiegszeitpunkte für Aktien, Gold, Kryptowährungen und weitere Anlageklassen.