Voestalpine geriet am Freitag mit den europäischen Börsen unter Druck: Die Aktie verlor 3,0%. dpa-AFX berichtete, dass die europäischen Märkte nach den deutlichen Verlusten an der US-Technologiebörse Nasdaq vom Vortag nachgaben.
Voestalpine gehörte in Wien zu den Verlierern; der Schlusskurs lag bei 40,06 €. Die Nachrichtenagentur ordnete die Bewegung damit in ein schwaches Börsenumfeld ein, ohne einen unternehmensspezifischen Auslöser für den Rückgang zu nennen.
Testgleis für langlebigere Bahninfrastruktur
Abseits des Börsengeschehens berichtete voestalpine Railway Systems am 2. November über ein Testgleis in Donawitz. Die 54 Meter lange Anlage dient nach Unternehmensangaben der Erforschung effizienterer, langlebigerer und nachhaltigerer Bahninfrastruktur. Das Unternehmen stellte dabei den Einsatz des Gleises für diese Forschungsziele vor.
Am Donnerstag stand beim Konzern die Ausbildung im Mittelpunkt. Zum Konzernlehrlingstag in Linz kamen nach Angaben von Voestalpine 380 Nachwuchsfachkräfte aus Österreich, Deutschland und der Schweiz zusammen.
Zum Start des neuen Ausbildungsjahres hatte der Konzern in Österreich 311 neue Lehrlinge aufgenommen. Während das Treffen Auszubildende aus allen drei Ländern zusammenbrachte, bezog sich die Zahl der neu aufgenommenen Lehrlinge ausschließlich auf Österreich.
Halbjahresergebnisse stehen bevor
Für den 11. November hat Voestalpine die Veröffentlichung der Finanzergebnisse für das erste Halbjahr des Geschäftsjahres 2026/27 angekündigt. Der Unternehmenstermin umfasst auch die Ergebnisse für das zweite Quartal desselben Geschäftsjahres.
Bereits am 3. November kündigte die voestalpine Stahlwelt außerdem ihr Ferienprogramm für den Jahreswechsel an. Es soll vom 28. Dezember bis zum 5. Januar 2027 stattfinden. Damit erstreckt sich das angekündigte Angebot über die Weihnachtsferien bis in das neue Jahr.
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