Voestalpine steht vor einem wichtigen Termin. Am 3. Juni legt der österreichische Stahl- und Technologiekonzern die Jahresbilanz vor. Die Aktie notiert mit 47,36 Euro nur knapp unter ihrem 52-Wochen-Hoch von 49,10 Euro. In den vergangenen zwölf Monaten hat sie sich mehr als verdoppelt – ein Plus von 101 Prozent.
Die Deutsche Bank bleibt optimistisch. Die Analysten bestätigten die Kaufempfehlung und das Kursziel von 57 Euro. Das wäre ein Aufwärtspotenzial von rund 20 Prozent. Der RSI von 82,4 zeigt allerdings: Die Aktie ist technisch überkauft.
Starke Divisionen treiben den Cashflow
Die Experten Bastian Synagowitz und Liam Fitzpatrick erwarten für das vierte Quartal des Geschäftsjahres 2025/26 eine robuste operative Entwicklung. Besonders die Bereiche Stahl und Metallbau liefern. Dort rechnen die Analysten mit einer starken Cash-Generierung und einem deutlichen Anstieg des Ergebnisses vor Abschreibungen.
Die bereits vorliegenden Zahlen stützen diesen Optimismus. In den ersten neun Monaten erwirtschaftete Voestalpine einen freien Cashflow von 344,5 Millionen Euro – trotz hoher Investitionen in die Dekarbonisierung. Für das Gesamtjahr hält das Management an der EBITDA-Zielspanne von 1,4 bis 1,55 Milliarden Euro fest.
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Leichte Prognoseanpassungen
Die Deutsche Bank hat ihre Gewinnerwartungen je Aktie minimal nachjustiert:
- Geschäftsjahr 2025/26: 2,19 Euro (zuvor 2,22 Euro)
- Geschäftsjahr 2026/27: 3,87 Euro (zuvor 3,93 Euro)
- Geschäftsjahr 2027/28: 5,62 Euro (zuvor 5,60 Euro)
Die langfristige Prognose steigt also leicht. Der Markt erwartet eine deutliche Erholung der operativen Margen.
Der 3. Juni wird zeigen, ob die Bilanz diese Erwartungen erfüllt – und wie sich das schwierige Handelsumfeld auf die künftigen Margen auswirkt.
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