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Symbolbild, KI-generiert

Voestalpine Aktie: Hy4Smelt-Anlage 2027 in Betrieb

Voestalpine plant 2027 die Hy4Smelt-Inbetriebnahme, meldet 495 Millionen Euro EBITDA im ersten Quartal und bestätigt seine Jahresprognose.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Hy4Smelt soll 2027 vollständig starten
  • Elektroöfen in Linz und Donawitz geplant
  • Erstes Quartal mit 495 Millionen Euro EBITDA
  • Jahresprognose von 1,60 bis 1,85 Milliarden Euro

Voestalpine setzt bei der Transformation seiner Produktion verstärkt auf technologische Innovationen und den Einsatz von Wasserstoff. Mit der für das Jahr 2027 geplanten vollständigen Inbetriebnahme der Hy4Smelt-Pilotanlage erreicht der Konzern einen weiteren Meilenstein in seiner Forschungsstrategie. An der Börse zeigt sich das Papier robust: Nach einem Kursplus von 2,2 % am gestrigen Donnerstag rückt das 52-Wochen-Hoch wieder in greifbare Nähe.

Pilotanlage Hy4Smelt und Fortschritte bei greentec steel

Die Hy4Smelt-Pilotanlage bildet eine zentrale Säule in den Bestrebungen des Konzerns, Stahl auf Wasserstoffbasis zu erzeugen. Medienberichten zufolge soll die Anlage im kommenden Jahr fertiggestellt werden, um die technologische Basis für eine klimaneutrale Produktion zu verbreitern.

Dieses Projekt ergänzt das übergeordnete Transformationsprogramm greentec steel, mit dem das Unternehmen die Abhängigkeit von fossilen Energieträgern langfristig verringern will.

Parallel dazu schreitet die Modernisierung der Standorte in Österreich voran. Das Unternehmen plant, die neuen Elektrolichtbogenöfen in Linz und Donawitz bereits in der ersten Jahreshälfte 2027 in Betrieb zu nehmen. Diese Anlagen sind entscheidend, um den Ausstoß von CO2 signifikant zu senken und die Wettbewerbsfähigkeit in einem sich wandelnden regulatorischen Umfeld zu sichern.

Finanzielle Stabilität und operative Dynamik

In finanzieller Hinsicht hat sich die Bilanzstruktur im laufenden Jahr verbessert. Diese Entlastung verschafft dem Stahl- und Technologiekonzern den notwendigen Spielraum für die anstehenden Milliardeninvestitionen in die grüne Transformation.

Die operative Entwicklung im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2026/27 stützt diesen Kurs. In dem Zeitraum zwischen April und Juni erwirtschaftete Voestalpine einen Umsatz. Das EBITDA belief sich auf 495 Mio. €.

Im Vergleich zum Vorjahr, als das operative Ergebnis durch Sondereffekte von rund 100 Mio. € beeinflusst wurde, zeigt die aktuelle Entwicklung eine stabilisierte Ergebnissituation.

Ausblick und Marktpositionierung

Für das gesamte Geschäftsjahr 2026/27 hält die Unternehmensführung an ihrer Prognose fest. Das erwartete EBITDA wird weiterhin in einer Spanne zwischen 1,60 Mrd. € und 1,85 Mrd. € gesehen. Bereits im vorangegangenen Geschäftsjahr, das im März endete, konnte das Ergebnis nach Steuern trotz eines leichten Umsatzrückgangs auf 424 Mio. € gesteigert werden.

Der gestrige Schlusskurs von 46,74 € unterstreicht das Vertrauen der Anleger in die strategische Ausrichtung. Seit Jahresbeginn hat die Aktie bereits um 24 % zugelegt. Damit notiert das Papier aktuell nur noch etwa 5,0 % unter seinem 52-Wochen-Hoch von 49,22 €, das im Februar erreicht wurde. Die Kombination aus technologischen Fortschritten im Wasserstoffbereich und einer soliden Bilanzierung scheint die Bewertung derzeit maßgeblich zu stützen.

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