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Symbolbild, KI-generiert

Voestalpine Aktie: Elektrolichtbogenofen-Komponenten angeliefert

Voestalpine meldet planmäßige Fortschritte in Linz: Der neue Elektroofen soll 2027 starten und jährlich 1,6 Millionen Tonnen Stahl erzeugen.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • 790 Tonnen Anlagenkomponenten in Linz eingetroffen
  • Elektroofen-Start für 2027 vorgesehen
  • Jährlich 1,6 Millionen Tonnen Stahl geplant
  • Analysten sehen Energiekosten als Belastung

Wichtiger Fortschritt für das Transformationsprogramm des österreichischen Stahlkonzerns: Am Standort Linz wurden heute die Kernkomponenten für den neuen Elektrolichtbogenofen angeliefert.

Die Bauteile bringen ein Gesamtgewicht von 790 Tonnen auf die Waage und wurden größtenteils auf dem Wasserweg transportiert. Damit biegt das Projekt namens greentec steel planmäßig auf die Zielgerade ein. Die offizielle Inbetriebnahme sowie die ersten Schmelzen sind für das erste Halbjahr 2027 avisiert.

Die Voestalpine-Aktie notiert heute bei 45,90 Euro und hält damit einen Abstand von 6,7 Prozent zu ihrem 52-Wochen-Hoch.

Bauarbeiten bei laufender Produktion im Zeitplan

Voestalpine errichtet derzeit an den beiden österreichischen Standorten Linz und Donawitz je ein neues Werk. Die Montage erfolgt unmittelbar im Umfeld der laufenden Produktionsanlagen.

Das Jahr 2026 markiert das entscheidende Umsetzungsjahr, in dem neben den eigentlichen Bauarbeiten auch die Versorgungsstrukturen in Betrieb genommen und die Hauptaggregate montiert werden. Bei der Umsetzung in Linz kooperiert das Unternehmen mit dem Partner Primetals Technologies. Die Hauptkomponenten der Anlage wurden in Deutschland, Italien und der Türkei gefertigt.

Konzernchef Herbert Eibensteiner erklärte, dass das Vorhaben an beiden Standorten sowohl zeitlich als auch budgetär voll im Plan liege. Nach dem Anlaufen im ersten Halbjahr 2027 ist ein schrittweises Hochfahren über Testphasen vorgesehen, bis der stabile Regelbetrieb erreicht ist.

Unter Volllast soll das Linzer Aggregat jährlich rund 1,6 Millionen Tonnen Stahl mit spürbar vermindertem CO2-Ausstoß fertigen. Bis 2029 will der Konzern seine Emissionen im Vergleich zu 2019 um bis zu 30 Prozent verringern. Das entspricht knapp 5 Prozent des gesamten österreichischen CO2-Ausstoßes.

Aufmerksamkeit erfährt der Konzern parallel aus dem Analystenlager.

Die Experten rechnen für das dritte Quartal vor allem wegen höherer Energiekosten mit einer gewissen Abweichung der operativen Ergebnisse nach unten. Gleichzeitig hob das Institut die robuste Nachfrage, sinkende Lagerbestände und eine fortbestehende Preissetzungsmacht der europäischen Hersteller hervor.

Die finanzielle Basis des Konzerns bleibt solide. Im Geschäftsjahr 2025/26 erzielte Voestalpine einen Umsatz von 15,1 Milliarden Euro und ein Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) von 1,5 Milliarden Euro. Die Steel Division steuerte dazu ein EBITDA von 811 Millionen Euro bei.

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