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Voestalpine Aktie: 104 Prozent Plus über zwölf Monate

Nach einer Verdopplung des Kurses legt die Voestalpine-Aktie eine Verschnaufpause ein. Die langfristigen Indikatoren deuten jedoch weiterhin auf einen intakten Aufwärtstrend hin.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Kursanstieg von 104 Prozent auf Jahressicht
  • Aktuelle Notierung bei 45,72 Euro
  • RSI-Indikator normalisiert sich auf neutralem Niveau
  • Widerstand bei 49,22 Euro im Fokus

Im europäischen Stahlsektor liefert Voestalpine derzeit eine der spektakulärsten Comeback-Storys. Nach einer rasanten Rally legt das Papier nun eine spürbare Atempause ein. Die Aufwärtsdynamik verliert an Schwung. Parallel dazu signalisieren die langfristigen Trendlinien weiterhin Stärke.

Fundament bleibt intakt

Auf Zwölfmonatssicht glänzt der Titel mit einem Plus von knapp 104 Prozent. Ausgehend vom Tief bei 22,20 Euro hat sich der Kurs mehr als verdoppelt. Aktuell notiert die Aktie bei 45,72 Euro.

Damit bewegt sie sich deutlich über den wichtigsten Durchschnittslinien. Der Abstand zur 200-Tage-Linie beträgt komfortable 18 Prozent. Auch die kürzeren Trendlinien verlaufen sichtbar unter dem aktuellen Kurs. Diese Konstellation untermauert den langfristigen Aufwärtstrend.

Abkühlung auf hohem Niveau

Kurzfristig zeigt sich ein anderes Bild. Das Momentum kühlt spürbar ab. Der RSI-Wert liegt exakt bei neutralen 50 Punkten. Noch Anfang Juni signalisierte der Indikator eine stark überkaufte Situation.

Die Normalisierung spricht für eine gesunde Konsolidierung. Soweit so gut. Die Schwankungsbreite bleibt mit einer Volatilität von über 40 Prozent allerdings hoch. Ausbrüche in beide Richtungen haben daher besonderes Gewicht.

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Die wichtigsten Chartmarken

Nach oben markiert das Jahreshoch bei 49,22 Euro den zentralen Widerstand. Ein Ausbruch über diese Marke würde ein frisches Mehrjahreshoch bedeuten. Ein solcher Schritt bestätigt das bullische Bild nachhaltig.

Fällt der Kurs hingegen zurück, rückt die 50-Tage-Linie bei 43,84 Euro in den Fokus. Diese Marke dient als erste wichtige Auffanglinie. Bricht diese Unterstützung, droht ein handfestes Verkaufssignal.

Solange die Unterstützung bei rund 44 Euro hält, bleibt die übergeordnete Struktur ungefährdet. Ein Rutsch unter den 100-Tage-Schnitt bei 43,02 Euro würde das Chartbild hingegen spürbar eintrüben. Hier entscheidet sich der nächste große Impuls.

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