Vollfinanziert, genehmigungsreif — und trotzdem wartet die Aktie. Vizsla Silver steuert auf eine entscheidende Weichenstellung zu: Die mexikanische Umweltbehörde SEMARNAT soll noch Mitte 2026 das MIA-Permit für das Panuco-Projekt erteilen. Erst dann kann das Unternehmen den formalen Baubeschluss fassen.
Betrieb pausiert, Planung läuft weiter
Der Schatten eines tragischen Sicherheitsvorfalls liegt noch über dem Projekt. Nach einem tödlichen Vorfall in Concordia, Sinaloa, ruht der Betrieb vor Ort. Neun Mitarbeiter kamen ums Leben, ein weiterer wird vermisst. Das Unternehmen hat ein operatives Update angekündigt.
Die Planungsarbeit steht indes nicht still. Ingenieure arbeiten remote weiter — an der Machbarkeitsstudie, an Testminenarbeiten auf der 460-Ebene und an der Vorbereitung eines 10.000-Tonnen-Bulk-Samples. Das Ziel: Sobald das MIA-Permit vorliegt, soll der Baubeschluss in der zweiten Jahreshälfte 2026 fallen.
Projektökonomie bleibt stark
Die Machbarkeitsstudie vom November 2025 liefert beeindruckende Kennzahlen. Das Panuco-Projekt soll jährlich rund 17,4 Millionen Unzen Silberäquivalent produzieren — in den ersten fünf Jahren sogar über 20 Millionen. Der Kapitalwert nach Steuern liegt bei 1,8 Milliarden US-Dollar, die interne Rendite bei 111 Prozent.
Finanziert ist das Vorhaben bereits vollständig. Die Kasse hält über 450 Millionen US-Dollar. Dazu trägt eine Wandelanleihe aus dem Vorjahr bei, kombiniert mit Eigenkapitalmaßnahmen in Höhe von 160 Millionen Dollar. Erste Silberproduktion peilt das Management für die zweite Hälfte 2027 an.
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Silbermarkt als Rückenwind
Der Silberpreis gibt zusätzlichen Auftrieb. Das Metall hat sich seit seinem März-Tief um fast 30 Prozent erholt. Das Silver Institute erwartet für 2026 ein Angebotsdefizit von 67 Millionen Unzen — das sechste Defizitjahr in Folge. Industrielle Nachfrage aus Rechenzentren, Elektrofahrzeugen und Solaranlagen treibt den Verbrauch.
Die Vizsla-Aktie schloss zuletzt bei 3,51 US-Dollar und liegt damit auf Jahressicht fast 60 Prozent im Plus. Seit Jahresbeginn steht allerdings ein Minus von gut 36 Prozent zu Buche — das 52-Wochen-Hoch von 6,86 Dollar ist weit entfernt. Analysten sehen den fairen Wert im Schnitt bei 7,00 Dollar und vergeben ein „Strong Buy“-Rating.
Der nächste konkrete Prüfstein ist das MIA-Permit. Kommt die Genehmigung wie erwartet im Sommer, rückt der Baubeschluss in greifbare Nähe — und damit auch die Frage, ob der Kurs seinen Jahresverlust aufholen kann.
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