Visa startet das neue Jahr mit einer beeindruckenden Nachricht aus dem digitalen Zahlungsverkehr. Während traditionelle Quellen wie grenzüberschreitende Transaktionen an Schwung verlieren, explodiert das Volumen in einem neuen Geschäftsfeld. Doch parallel dazu sorgt eine geplante Transaktion des CEOs für Aufmerksamkeit.
Explosives Wachstum bei Krypto-Karten
Die zentrale Entwicklung ist ein massiver Anstieg der Transaktionsvolumen über Visa-Karten, die mit Kryptowährungen genutzt werden. Innerhalb des vergangenen Jahres schnellten diese Volumen um 525 % in die Höhe. Konkret stieg der Nettoausgabenwert über sechs große, blockchain-basierte Kartenprogramme von 14,6 Millionen US-Dollar im Januar 2025 auf 91,3 Millionen US-Dollar bis Dezember. Dies unterstreicht Visas strategische Ausrichtung auf digitale Assets. Unterstützt wird dieser Trend durch das Stablecoin-Abwicklungsprogramm des Unternehmens, das ein annualisiertes Volumen von 3,5 Milliarden US-Dollar erreicht hat.
Gleichzeitig mit diesen operativen Meilensteinen wurde eine SEC-Meldung veröffentlicht, die einen geplanten Aktienverkauf von CEO Ryan McInerney bestätigt. Demnach hat er einen Plan zur Veräußerung von mehr als 10.000 Visa-Aktien aufgestellt. Diese Ankündigung folgt auf weitere Insider-Verkäufe im späten Jahr 2025.
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Gemischtes Gesamtbild und regulatorische Unsicherheit
Das Gesamtgeschäft zeigt ein differenziertes Bild. Das US-Weihnachtsgeschäft wuchs um 4,2 % und bietet eine stabile Basis. Allerdings hat sich das Wachstum bei den hochprofitablen grenzüberschreitenden Transaktionen auf etwa 12 % abgekühlt. Dies wird durch einen Anstieg der Datenverarbeitungserlöse um 17 % teilweise kompensiert.
Der Aktienkurs zeigt sich unter kurzfristigem Druck und näherte sich zuletzt seinem 200-Tage-Durchschnitt von 344 US-Dollar an. Diese Zurückhaltung der Märkte spiegelt auch die Unsicherheit über die regulatorische Landschaft für digitale Assets in den USA im Jahr 2026 wider, die durch die anstehenden Midterm-Wahlen beeinflusst werden könnte.
Der Fokus liegt nun auf dem nächsten Quartalsbericht am 22. Januar 2026. Analysten halten überwiegend an einer „Strong Buy“-Einschätzung fest. Die Ergebnisse werden zeigen müssen, inwieweit das dreistellige Wachstum im Krypto-Bereich bereits spürbar zur Gewinnentwicklung beiträgt. Das Management hat bereits signalisiert, dass die Betriebsausgaben im niedrigen zweistelligen Bereich steigen werden, um Investitionen in die Infrastruktur und KI-Projekte zu finanzieren.
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