Wenn Software eigenständig Einkäufe tätigt, stößt die klassische Finanzinfrastruktur an ihre Grenzen. Visa reagiert darauf mit dem Start des Programms „Agentic Ready“ in Europa, das sichere Zahlungen durch KI-Agenten ermöglichen soll. Namhafte Institute wie die Commerzbank und die DZ Bank begleiten die Pilotphase für diesen neuen Markt.
Infrastruktur für KI-Agenten
Das am 19. März gestartete Programm schafft einen Rahmen für Transaktionen, die nicht mehr von Menschen, sondern von Software-Agenten ausgelöst werden. Dabei setzt Visa auf Tokenisierung und digitale Identitätsprüfungen, um die gewohnten Sicherheitsstandards auch in der Welt des autonomen Handels zu gewährleisten. Neben etablierten Banken wie Santander beteiligen sich auch Fintech-Größen wie Revolut an dem Projekt, um einheitliche Standards für maschinengesteuerte Zahlungen zu definieren.
Effizienz durch maschinelles Lernen
Parallel dazu führt das Unternehmen die Plattform „Intelligent Authorisation“ in Europa ein. Mithilfe von Modellen des maschinellen Lernens werden Zahlungsströme in Echtzeit analysiert und geroutet. Ziel ist es, die Ablehnungsraten bei Transaktionen zu senken und die Betriebskosten für Händler zu reduzieren. Partner wie Worldline und Fiserv unterstützen die Implementierung dieser Technologie, die das Rückgrat für ein zunehmend automatisiertes Zahlungssystem bilden soll.
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Strategische Allianz am Point of Sale
Eine weitere Kooperation mit Ingenico zielt darauf ab, Android-basierte Bezahlterminals direkt mit der Visa-Plattform zu verknüpfen. Diese Integration soll es Unternehmen erleichtern, Omnichannel-Lösungen schneller im Einzelhandel und in der Gastronomie einzusetzen. Ziel ist es, die Hardware-Fähigkeiten der Terminals mit Cloud-basierten Risiko-Management-Diensten zu verschmelzen.
An der Börse spiegelt sich dieser technologische Vorstoß bisher kaum wider. Die Aktie notiert mit 259,60 Euro nur knapp über ihrem 52-Wochen-Tief von 258,60 Euro. Während das Unternehmen massiv in die digitale Infrastruktur investiert, verzeichnete der Titel seit Jahresbeginn ein Minus von über zwölf Prozent. Auffällig ist zudem der hohe RSI-Wert von 72,3, der trotz der Nähe zum Jahrestief auf eine kurzfristig überkaufte Lage hindeutet.
Die nun gestartete Pilotphase muss zeigen, wie zuverlässig die Systeme unter realen Bedingungen mit KI-gesteuerten Transaktionen umgehen. Weitere Details zur technischen Integration von Krypto-Schnittstellen in diese automatisierten Workflows werden im Laufe des Jahres erwartet.
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