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Symbolbild, KI-generiert

Visa Aktie: 61 Prozent vertrauen KI-Zahlungen

Nur 23 Prozent vertrauen generativer KI beim Bezahlen, während Visa 61 Prozent erreicht und Analysten die Aktie weiter positiv bewerten.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Generative KI stößt beim Bezahlen auf Skepsis
  • Visa erreicht 61 Prozent Verbrauchervertrauen
  • Jüngere Nutzer bewerten Visa besonders positiv
  • RBC und Bernstein bestätigen Kaufurteil

Beim automatisierten Bezahlen über intelligente Assistenten steht die Akzeptanz der Verbraucher vor Hürden. Eine Untersuchung des Zahlungsdienstleisters Visa beleuchtet nun die Vorbehalte der Nutzer bei Transaktionen durch generative künstliche Intelligenz. Die Ergebnisse zeigen deutliche Unterschiede, sobald etablierte Zahlungsmarken in den Prozess eingebunden werden.

Große Skepsis gegenüber generativer KI

Automatisierte Bezahlvorgänge durch Software-Agenten stoßen bei vielen Konsumenten weiterhin auf Zurückhaltung. Nach Angaben von Visa vertrauen in einer Erhebung in den Vereinigten Staaten lediglich 23 Prozent der Befragten generativer KI generell bei der Durchführung von Zahlungen. Demgegenüber steht allerdings eine weite Verbreitung der Basistechnologie: Rund 72 Prozent der US-Verbraucher gaben an, bereits KI-Assistenten genutzt zu haben.

Für Anbieter autonomer Einkaufsassistenten stellt diese Zurückhaltung eine wesentliche Barriere dar. Das Ausführen von Transaktionen erfordert verlässliche Sicherheitsstrukturen, die reine Software-Modelle den Nutzern derzeit offenbar nicht glaubhaft vermitteln können.

Deutlicher Vorsprung vor anderen Marken

Die Zurückhaltung weicht jedoch, sobald bekannte Akteure der Finanzbranche auftreten. Laut dem am 9. September vorgestellten „Visa Trust Index“ würden 61 Prozent der US-Konsumenten dem Unternehmen vertrauen, wenn es um KI-gestützte Transaktionen geht. Dies war der Spitzenwert unter allen in der Studie getesteten Marken.

Die Erhebung fand vom 26. bis zum 28. Mai unter 2.065 US-Teilnehmern statt. Bei jüngeren Konsumenten zwischen 18 und 34 Jahren erreicht das Vertrauen in Visa bei solchen Vorgängen 68 Prozent. Unter Personen, die KI-Systeme häufig anwenden, liegt der Anteil sogar bei 71 Prozent.

Zuspruch von Analysten

Die Ausrichtung auf künftige Handelsformen stößt am Kapitalmarkt auf ein positives Echo. Am 10. September behielt das Analysehaus RBC Capital seine Kaufempfehlung mit der Einstufung „Buy“ für die Aktie bei. Am Mittwoch bestätigte auch Bernstein das Votum „Buy“.

An der Börse spiegelte sich die defensive Grundstimmung der vergangenen Tage wider. Am gestrigen Freitag gab das Papier um 0,5 Prozent nach und ging bei 320,65 Euro aus dem Handel. Seit Jahresanfang verzeichnet die Aktie einen Zuwachs von 6,6 Prozent.

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