Virgin Galactic bereitet den nächsten großen Sprung vor. Das Unternehmen nutzt aktuelle Testflüge der VSS Unity, um die Crews auf die neue Delta-Klasse vorzubereiten. Das Ziel steht fest: Ende 2026 sollen die ersten zahlenden Passagiere abheben.
Mehr Kapazität im All
Die neuen Raumschiffe entstehen derzeit in Mesa, Kalifornien. Im Vergleich zum Vorgängermodell bieten sie Platz für sechs statt vier Passagiere. Partner wie Bell Textron und Qarbon Aerospace liefern entscheidende Komponenten für das Rumpf- und Flügelsystem.
Der Zeitplan ist ambitioniert. Im dritten Quartal 2026 sollen die ersten Gleitflüge der Delta-Klasse starten. Nur drei Monate später folgen die ersten Raketentests. Parallel dazu dienen die Flüge der VSS Unity über New Mexico als wichtiges Training für Piloten und Bodenteams.
Finanzielle Neuordnung
Um den Betrieb zu sichern, hat das Management die Finanzen neu geordnet. Ein Aktientausch im Volumen von 30,5 Millionen Dollar wandelte hochverzinste Anleihen in Eigenkapital um. Das senkt die Zinslast, führt aber durch 6,73 Millionen neue Aktien zu einer Verwässerung für bestehende Aktionäre.
Der Markt für Weltraumtourismus verspricht enormes Wachstum. Experten taxieren das Volumen für das Jahr 2026 auf knapp neun Milliarden Dollar.
Die Aktie reagierte zuletzt volatil. Am Freitag schloss das Papier bei 3,56 Dollar, was einem Tagesplus von rund zwei Prozent entspricht.
Innerhalb der letzten 30 Tage kletterte der Kurs um rund 44 Prozent. Analysten an der Wall Street bewerten das Papier im Konsens derzeit mit „Halten“.
Der Titel notiert weiterhin 60 Prozent unter seinem 52-Wochen-Hoch. Dennoch liegt der Kurs deutlich über dem Tiefstand vom März 2026.
Im ersten Quartal 2026 will Virgin Galactic die Ticket-Reservierungen wieder öffnen. Die Preise dürften dann deutlich über den bisherigen 600.000 Dollar pro Sitzplatz liegen.
Stand heute, 8. November: Virgin Galactic – Kaufen, halten oder verkaufen?
Wer in Virgin Galactic investiert ist oder einen Einstieg prüft, sollte die Lage jetzt neu bewerten. Die Gratis-Analyse vom 8. November gibt die klare Antwort – und zeigt, warum Abwarten gerade jetzt riskanter sein kann, als es wirkt.
