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Vincorion Aktie: RSI 22,1 im überverkauften Bereich

Vincorion-Aktie fällt nach Kurssprung zurück. Technische Indikatoren wie der RSI von 22,1 deuten auf eine mögliche Trendwende hin.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Aktie fällt um 4,7 Prozent
  • RSI bei 22,1 im überverkauften Bereich
  • Kurs noch über Emissionspreis von 17 Euro
  • Branchenevents im Juni als mögliche Impulse

Der Rüstungszulieferer Vincorion setzt seine Achterbahnfahrt fort. Nach einem Kurssprung von 3,8 Prozent am Freitag folgte am Montag ein Minus von 4,7 Prozent auf 18,15 Euro. Der RSI liegt bei 22,1 – tief im überverkauften Bereich. Das deutet auf eine mögliche Erholung hin, garantiert sie aber nicht.

Die Volatilität bleibt extrem: annualisiert 65,85 Prozent. Seit dem Allzeithoch bei 22,58 Euro Anfang Mai hat die Aktie fast 20 Prozent verloren. Das 52-Wochen-Tief liegt bei 15,61 Euro, der Abstand dahin beträgt noch knapp 16 Prozent.

IPO-Niveau als Boden?

Positiv: Der aktuelle Kurs liegt noch über dem Emissionspreis von 17,00 Euro aus dem Börsengang im März. Damals platzierte Vincorion Aktien im Volumen von 300 Millionen Euro. Der erste Kurs an der Deutschen Börse lag bei 19,30 Euro – davon ist das Papier nun rund sechs Prozent entfernt.

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Die Kursschwankungen sind bei dem geringen Handelsvolumen nicht überraschend. An der Wiener Börse wurden am Montag nur 588 Stücke umgesetzt, ein Handelswert von knapp 11.000 Euro. Die Börse Düsseldorf meldete sogar null Umsätze. Solche Daten verzerren die tatsächliche Nachfrage.

Verteidigungssektor bleibt Treiber

Vincorion profitiert vom europäischen Rüstungsboom. Im Juni stehen zwei Branchenevents an: das HHO Symposium in Rheinmünster (10./11. Juni) und die Eurosatory in Paris (15.-19. Juni). Neue Aufträge oder Partnerschaften könnten hier für Impulse sorgen.

Ohne konkrete Unternehmensmeldungen bleibt die Aktie aber technisch angeschlagen. Der RSI von 22,1 signalisiert eine extreme Unterbewertung auf kurze Sicht. Ob daraus eine nachhaltige Gegenbewegung entsteht, hängt vom Vertrauen der Anleger in die Nachfrage nach Rüstungstechnik ab. Die nötige Geduld bringt der Markt derzeit nicht auf.

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Diskussion zu Vincorion

Andreas Sommer

Mit über 40 Jahren Erfahrung im Bankwesen und Börsenjournalismus gehöre ich zu den etablierten Analysten im deutschsprachigen Raum. Nach mehr als zehn Jahren als Wertpapierberater bei der Deutschen Bank spezialisierte ich mich seit dem Börsencrash 1987 auf technische Analyse und charttechnische Methoden.

Als ehemaliger Chefredakteur mehrerer Börsenpublikationen entwickelte ich den "Aktienführer Neuer Markt" mit und führe heute einen Börsendienst, der sich auf wachstumsstarke Unternehmen fokussiert. Mein wöchentliches Markt-Barometer analysiert systematisch DAX, Dow Jones, Ölpreis, Währungen und Marktstimmung, um präzise Orientierung zu bieten.

Die Ergebnisse sprechen für sich: Leser meines Börsendienstes erzielten über zwei Jahrzehnte einen durchschnittlichen Depotzuwachs von +576%. Meine rechtzeitigen Warnungen vor dem Crash 2008 halfen vielen Anlegern, Verluste zu minimieren.

Heute teile ich meine Expertise durch den Newsletter "Chartanalyse-Trends", den Börsendienst "Momentum Trader", Vorträge auf Messen wie der Invest Stuttgart sowie YouTube-Videos. Mein "Timing is Money"-Ansatz identifiziert optimale Ein- und Ausstiegszeitpunkte für Aktien, Gold, Kryptowährungen und weitere Anlageklassen.