Kernenergie der Zukunft und Wasserstraßen der Gegenwart — Vinci sichert sich gleich zwei Aufträge, die unterschiedlicher kaum sein könnten, aber dasselbe Ziel verfolgen: den Aufbau kohlenstoffarmer Infrastruktur.
Großauftrag für britisches Fusionsprojekt
Das schwerere Projekt kommt aus Großbritannien. Vinci hat den Design-Build-Vertrag für die erste Phase eines neuen Fusionsenergieprojekts gewonnen. Wert: rund 200 Millionen Pfund, Laufzeit 4,5 Jahre. Vinci übernimmt Planung und Bau der gesamten Hauptinfrastruktur — Gebäude, Anlagen, technische Systeme. Das ist kein Neuland für den Konzern: Vinci Construction arbeitet bereits am ITER-Reaktor im südfranzösischen Cadarache, einem der weltweit ambitioniertesten Fusionsforschungsprogramme.
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Schleusen an der Rhône
Parallel dazu startet im März ein Infrastrukturprojekt in Frankreich. Die Compagnie Nationale du Rhône beauftragte ein Konsortium aus Vinci Construction und Vinci Energies mit dem Bau zweier neuer Schleusentore an den Standorten Bollène und Châteauneuf-du-Rhône. Vincis Anteil am 68-Millionen-Euro-Projekt beläuft sich auf 45 Millionen Euro, die Bauzeit auf fünf Jahre. Die Besonderheit: Die bestehenden Schleusenanlagen müssen während der gesamten Bauphase in Betrieb bleiben — technisch anspruchsvoll, aber genau das Terrain, auf dem Vinci mit seinen kombinierten Kompetenzen in Tiefbau, Hydraulik und Elektrotechnik punktet.
Beide Aufträge zusammen zeigen, wie Vinci seine Geschäftsbereiche zunehmend als Einheit einsetzt — und sich dabei in einem Segment positioniert, das politisch wie wirtschaftlich an Bedeutung gewinnt. Die Aktie notiert mit rund 127 Euro knapp unterhalb ihres 50-Tage-Durchschnitts, hat seit Jahresbeginn aber immerhin rund 5 Prozent zugelegt.
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