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Viking Therapeutics: ECO 2026 präsentiert Oral-Daten

Viking Therapeutics präsentiert auf dem Adipositas-Kongress neue Phase-2-Daten zum Wirkstoff VK2735 und treibt die Pipeline trotz hoher Forschungsausgaben voran.

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Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Phase-2-Studie zu oralem VK2735 vorgestellt
  • Phase-3-Studien für Spritzenversion vollständig rekrutiert
  • Forschungsausgaben auf 115 Millionen Dollar gestiegen
  • Barkapital von 603 Millionen Dollar sichert Finanzierung

Der Markt für Abnehmspritzen wächst rasant. Viking Therapeutics will sich hier positionieren. Ende Mai präsentiert das Biopharma-Unternehmen auf dem Europäischen Adipositas-Kongress in Istanbul neue Studiendaten. Im Fokus steht der Wirkstoffkandidat VK2735.

Auf der Konferenz zeigt Viking Ergebnisse einer 13-wöchigen Phase-2-Studie. Diese testet die orale Variante von VK2735. Das Management beleuchtet dabei die Gewichtsabnahme und die Verträglichkeit. Parallel dazu stellt das Team das Design der laufenden Phase-3-Studie vor, die die Spritzen-Version bei übergewichtigen Erwachsenen untersucht.

Dualer Ansatz gegen Fettleibigkeit

VK2735 wirkt als dualer Agonist und zielt auf die Rezeptoren GLP-1 und GIP ab. Die klinische Entwicklung läuft auf Hochtouren. Beide Spätphasen-Studien für die subkutane Variante sind bereits vollständig rekrutiert. Im vierten Quartal plant Viking den Start einer weiteren Phase-3-Studie, bei der die Tablettenform in den Mittelpunkt rückt.

Hohe Kosten für die Forschung

Die schnelle Pipeline-Entwicklung kostet Geld. Die Folge: Im ersten Quartal verbuchte Viking einen Nettoverlust von 158 Millionen US-Dollar. Die Ausgaben für Forschung und Entwicklung kletterten auf 115 Millionen US-Dollar. Das ist fast dreimal so viel wie im Vorjahr.

Ein Liquiditätsengpass droht aber nicht. Das Unternehmen beendete den März mit Barreserven von 603 Millionen US-Dollar. Damit ist die Finanzierung der teuren Studien gesichert.

Abseits des Hauptprogramms treibt Viking weitere Projekte voran. Bald startet eine erste klinische Studie für den Kandidaten VK3019. Dieser neuartige Amylin-Agonist erweitert das Portfolio für Stoffwechselerkrankungen. Bis Ende 2026 will das Management vier Studien in der späten Entwicklungsphase haben.

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