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Viking Therapeutics Aktie: Upgrade auf Strong Buy

BTIG stuft Viking Therapeutics auf Strong Buy hoch und setzt Kursziel bei 125 Dollar. Das Biotech-Unternehmen treibt die klinische Entwicklung seines Abnehmmedikaments VK2735 voran.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Analyst Justin Zelin von BTIG gibt Kursziel von 125 Dollar
  • Klinische Phase-III-Studien für VK2735 laufen 2026
  • Unternehmensverluste steigen, aber Cash-Reserven sind hoch
  • Ergebnisse der VANQUISH-Studien für Q3 2026 erwartet

Viking Therapeutics zieht die Aufmerksamkeit der Wall Street auf sich. BTIG Research hat die Aktie des Biotech-Unternehmens auf „Strong Buy“ heraufgestuft und ein Kursziel von 125 Dollar ausgegeben. Der Grund: Das Abnehmmedikament VK2735 durchläuft 2026 ein dichtes Programm klinischer Studien – und die ersten Daten überzeugen.

BTIG setzt auf VK2735

Die Hochstufung durch Analyst Justin Zelin spiegelt wachsendes institutionelles Vertrauen in die Pipeline des Unternehmens wider. Auch andere Analysten bleiben konstruktiv: Morgan Stanley bestätigte die Kaufempfehlung bei einem Kursziel von 99 Dollar, Jefferies hält an 101 Dollar fest. Vier Analysten stufen die Aktie mit „Strong Buy“ ein, fünf mit „Buy“, drei mit „Hold“ und einer mit „Sell“.

Am 2. März 2026 notierte die Aktie bei 33,43 Dollar – in der Mitte ihrer 52-Wochen-Spanne zwischen 18,92 und 43,15 Dollar. Die Marktkapitalisierung liegt bei 3,85 Milliarden Dollar. Das Handelsvolumen von 2,01 Millionen Aktien blieb unter dem Tagesdurchschnitt von 2,59 Millionen.

Verluste steigen, Kasse ist voll

Im vierten Quartal 2025 verfehlte Viking die Erwartungen deutlich. Das Unternehmen meldete einen Verlust von 1,38 Dollar je Aktie – Analysten hatten nur 0,89 Dollar erwartet. Im Vorjahresquartal lag der Verlust bei 0,32 Dollar je Aktie.

Entscheidend ist jedoch die Liquidität: Viking verfügt über 706 Millionen Dollar Cash und kann damit die kostspieligen Phase-III-Studien finanzieren. Umsätze generiert das Unternehmen nicht, ein Weg zur Profitabilität ist kurzfristig nicht in Sicht. Alles hängt an VK2735.

Phase-III-Programm VANQUISH läuft

VK2735 ist ein dualer Agonist der GLP-1- und GIP-Rezeptoren. Die im Fachjournal Obesity veröffentlichten Phase-II-Daten der VENTURE-Studie zeigen nach 13 Wochen eine durchschnittliche Gewichtsreduktion von bis zu 14,7 Prozent – ohne erkennbares Plateau. Die meisten Nebenwirkungen wurden als leicht bis moderat eingestuft.

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Das Zulassungsprogramm VANQUISH umfasst zwei Phase-III-Studien mit 78-wöchiger Behandlung. VANQUISH-1 hat rund 4.650 Teilnehmer eingeschlossen, VANQUISH-2 steht kurz vor dem Abschluss der Rekrutierung. Die Ergebnisse der Erhaltungsdosis-Studie werden für das dritte Quartal 2026 erwartet.

Parallel entwickelt Viking eine orale Version von VK2735. Die Phase-II-Studie läuft bereits, der Start der Phase-III-Studie ist ebenfalls für das dritte Quartal 2026 geplant. Eine orale Darreichungsform würde dem Unternehmen strategische Flexibilität verschaffen.

Zweites Eisen im Feuer: Amylin-Agonist

Viking arbeitet zudem an Wirkstoffen, die Amylin- und Calcitonin-Rezeptoren aktivieren. Diese könnten für Patienten interessant sein, die nicht auf GLP-1-Therapeutika ansprechen. Der Zulassungsantrag für den führenden Amylin-Agonisten soll noch im laufenden Quartal eingereicht werden.

Investoren-Konferenzen stehen an

Das Management wird zwischen dem 8. und 11. März auf der Leerink Partners Global Healthcare Conference und dem Jefferies Biotech on the Beach Summit in Miami auftreten. Am 14. April folgt die Raymond James Biotech/BioPharma Conference in New York.

Ausblick auf ein ereignisreiches Jahr

Die 14 Analysten, die Viking abdecken, kommen auf ein durchschnittliches Kursziel von 87,07 Dollar und ein Konsensrating von „Strong Buy“. Die Bewertung basiert jedoch vollständig auf der klinischen Entwicklung von VK2735. Mit 706 Millionen Dollar in der Kasse ist das Unternehmen gut finanziert, doch ohne Umsätze und bei steigenden Verlusten bleibt die Investmentthese spekulativ.

Die Veröffentlichung der VANQUISH-Daten im dritten Quartal 2026 wird die Richtung vorgeben. Bis dahin handelt die Aktie in Erwartung der nächsten klinischen Meilensteine.

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Felix Baarz

Felix Baarz ist Wirtschaftsjournalist mit mehr als 15 Jahren Erfahrung in der Berichterstattung über internationale Finanzmärkte. Als gebürtiger Kölner begann er seine Laufbahn bei einer deutschen Fachpublikation, bevor er für sechs Jahre nach New York zog.

In New York berichtete er direkt aus dem Zentrum der globalen Finanzwelt über Entwicklungen an der Wall Street und wirtschaftspolitische Entscheidungen von internationaler Tragweite. Diese Zeit prägte seine analytische Herangehensweise an komplexe Wirtschaftsthemen.

Heute arbeitet Baarz als freier Journalist für führende deutschsprachige Wirtschafts- und Finanzmedien. Seine Schwerpunkte liegen auf der fundierten Analyse globaler Finanzmärkte und der verständlichen Aufbereitung wirtschaftspolitischer Zusammenhänge. Neben seiner schriftlichen Arbeit moderiert er Fachdiskussionen und nimmt an Expertenrunden teil.

Sein journalistischer Ansatz kombiniert tiefgreifende Recherche mit präziser Analyse, um Lesern Orientierung in einer sich wandelnden Wirtschaftswelt zu bieten.

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