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Viking Therapeutics Aktie: Pipeline überzeugt

Viking Therapeutics startet Phase-3-Studien für seinen vielversprechenden Adipositas-Wirkstoff VK2735. Trotz hoher Forschungsausgaben ist die Finanzierung der ambitionierten Pipeline gesichert.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Adipositas-Kandidat VK2735 zeigt starke Wirksamkeit
  • Phase-3-Studien für Spritze und Tablette geplant
  • Solide Liquidität trotz hoher Forschungsausgaben
  • Neuer CCO bereitet Markteinführung vor

Viking Therapeutics meldet sich eindrucksvoll zurück. Pünktlich zum Start wichtiger Investorenkonferenzen in Miami zieht der Kurs an und rückt die vielversprechende Adipositas-Pipeline in den Fokus. Doch reicht der Optimismus um den Hoffnungsträger VK2735 für eine nachhaltige Trendwende?

Das Management startet heute eine Präsentationsreihe auf der Leerink Partners Global Healthcare Conference, wobei der Vortrag am Dienstag besonders im Mittelpunkt stehen dürfte. Die Vorfreude der Anleger war bereits am Freitag spürbar, als die Aktie mit einem Plus von 4,67 Prozent bei 32,98 US-Dollar aus dem Handel ging. Marktteilnehmer honorieren damit auch positive Kommentare von Analysten, die auf eine mögliche Unterbewertung der Medikamenten-Pipeline hinweisen.

Fortschritte bei VK2735

Treibende Kraft hinter der jüngsten Dynamik ist der Wirkstoffkandidat VK2735, ein dualer Agonist zur Behandlung von Fettleibigkeit. Die Ergebnisse der Phase-2-Studie überzeugten zuletzt mit einer Gewichtsreduktion von bis zu 14,7 Prozent nach 13 Wochen. Ein wichtiges Signal der Stärke: Die entscheidende Phase-3-Studie „VANQUISH-1“ für die injizierbare Variante konnte früher als geplant vollständig mit Teilnehmern besetzt werden.

Parallel dazu treibt das Unternehmen die Entwicklung einer Tablette voran. Der Start der Phase-3-Studie für diese orale Formulierung ist fest für das dritte Quartal 2026 eingeplant. Auch eine Dosierungsstudie zur Erhaltungstherapie ist bereits voll rekrutiert; hier werden Daten im selben Zeitraum erwartet.

Teure Forschung, gefüllte Kassen

Die ambitionierten klinischen Programme fordern ihren finanziellen Tribut. Im vergangenen Jahr kletterten die Ausgaben für Forschung und Entwicklung auf 345 Millionen US-Dollar, was unter dem Strich zu einem Jahresverlust von rund 358,5 Millionen US-Dollar führte. Allein im vierten Quartal flossen über 150 Millionen US-Dollar in die Forschung.

Dennoch steht das Unternehmen auf soliden Füßen: Mit liquiden Mitteln in Höhe von 706 Millionen US-Dollar zum Jahresende 2025 ist die Finanzierung der laufenden und geplanten Studien durch die kommenden Meilensteine hindurch gesichert.

Viking bereitet sich nun aktiv auf die nächste Wachstumsphase vor. Mit der Ernennung von Neil Aubuchon zum Chief Commercial Officer werden bereits Weichen für eine potenzielle Markteinführung gestellt. Für Anleger bleibt das dritte Quartal 2026 der entscheidende nächste Meilenstein, wenn die orale Variante von VK2735 in die finale Studienphase eintritt.

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