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Viking Therapeutics Aktie: Neuland erobert!

Die Aktie von Viking Therapeutics legte in dieser Woche deutlich zu – allerdings nicht wegen eigener Neuigkeiten. Vielmehr profitiert das Biotech-Unternehmen von einem klinischen Rückschlag seines Konkurrenten Novo Nordisk im hart umkämpften Markt für Abnehm-Medikamente.

Am Montag schossen die Anteile um knapp 11 Prozent in die Höhe, nachdem bekannt wurde, dass Novo Nordisks Hoffnungsträger CagriSema in Studien enttäuschte. Das als Injektion verabreichte Präparat konnte Eli Lillys Tirzepatid nicht übertreffen: Patienten verloren mit CagriSema über 84 Wochen durchschnittlich 23 Prozent ihres Körpergewichts, mit Lillys Mittel waren es 25,5 Prozent.

Für Viking bedeutet das weniger potenzielle Konkurrenz. Denn auch das eigene Präparat VK2735 wird subkutan injiziert und nutzt denselben GLP-1-Wirkmechanismus. Sollte Novo Nordisk keine Zulassung für die injizierbare Variante erhalten, wäre das ein Wettbewerber weniger – sofern Vikings Phase-3-Programm erfolgreich verläuft.

Phase 3 läuft bereits

Viking treibt VK2735 derzeit im VANQUISH-Programm voran. Die Studie VANQUISH-1 hat rund 4.650 Teilnehmer eingeschrieben, VANQUISH-2 plant etwa 1.100. Beide Studien laufen über 78 Wochen, erste Ergebnisse werden noch in diesem Jahr erwartet.

Die Phase-2-Daten waren vielversprechend: In nur 13 Wochen verloren Probanden bis zu 14,7 Prozent ihres Gewichts, ohne dass ein Plateau erreicht wurde. Die meisten Nebenwirkungen fielen mild oder moderat aus. Besonders die Verträglichkeit scheint ein Vorteil zu sein – Patienten blieben länger bei der Therapie als bei vergleichbaren GLP-1-Präparaten.

Orale Variante als Trumpf

Ein möglicher Differenzierungsfaktor: Viking entwickelt parallel eine orale Version von VK2735, die im dritten Quartal in Phase 3 starten soll. Bislang bietet kein anderer Hersteller eines dualen oder triplen Agonisten beide Darreichungsformen an. Das könnte Vikings Marktposition stärken, falls beide Varianten zugelassen werden.

Analyst Andy Hsieh von William Blair sieht die Klasse der GLP-1/GIP-Dualagonisten aufgrund der Balance zwischen Wirksamkeit und Verträglichkeit weiter führend im US-Markt.

Analysten sehen Vervielfachungspotenzial

Das durchschnittliche Kursziel der Analysten liegt bei 92,94 Dollar – mehr als das Doppelte des aktuellen Kurses von rund 33 Dollar. BTIG-Analyst Justin Zelin veranschlagt sogar 125 Dollar und hat in der Vergangenheit bereits angedeutet, dass Viking ein Übernahmekandidat für Pharmariesen sein könnte, die in den Abnehm-Markt einsteigen wollen.

Zusätzlich arbeitet Viking an einem DACRA-Wirkstoff, der Amylin- und Calcitonin-Rezeptoren aktiviert. Der IND-Antrag dafür soll im ersten Quartal eingereicht werden. Das Präparat könnte eine Alternative für Patienten sein, die für GLP-1-Therapien nicht geeignet sind.

Die Ergebnisse einer Erhaltungsdosis-Studie, deren Einschreibung im Januar abgeschlossen wurde, stehen im dritten Quartal an. Damit wird 2026 zu einem entscheidenden Jahr für Viking – mit mehreren Datenpunkten, die über den weiteren Kurs entscheiden werden.

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