Starke Studiendaten und deutlich erhöhte Kursziele sorgen aktuell für frischen Schwung bei der Viking Therapeutics Aktie. Während der Handel in Deutschland zuletzt leicht nachgab und bei 28,72 Euro rund 1,34 % im Minus lag, zog die Hauptnotiz an der NASDAQ um etwa 6,4 % auf 33,92 US‑Dollar an. Treiber sind vor allem Fortschritte im Adipositas-Programm und sehr ambitionierte Analystenerwartungen.
Klinische Fortschritte als Kurstreiber
Im Mittelpunkt steht der Wirkstoffkandidat VK2735 zur Behandlung von Adipositas. Phase‑2‑Daten, die im Fachjournal Obesity veröffentlicht wurden, zeigten eine Gewichtsreduktion von bis zu 14,7 % nach 13 Behandlungswochen. Damit bewegt sich VK2735 in einem Wirksamkeitsbereich, der mit führenden GLP‑1/GIP‑Rezeptoragonisten konkurrieren kann.
Das Unternehmen meldete zudem am 8. Januar, dass die Patientenrekrutierung für eine Phase‑1‑Erhaltungsstudie mit VK2735 abgeschlossen ist. Der zügige Fortschritt der Studien wird am Markt als Hinweis gewertet, dass Viking seinen Entwicklungsplan bislang planmäßig umsetzt. Die Marktkapitalisierung liegt inzwischen bei rund 3,85 Milliarden US‑Dollar – ein Niveau, das das Unternehmen klar als ernstzunehmenden Herausforderer im Adipositas-Segment positioniert.
Wichtige Punkte im Überblick:
- Kursentwicklung: NASDAQ +6,40 % auf 33,92 US‑Dollar; deutsches Listing bei 28,72 Euro mit leichter Konsolidierung
- Klinische Daten: Bis zu 14,7 % Gewichtsverlust nach 13 Wochen in Phase‑2‑Studie mit VK2735
- Analysten-Sicht: Durchschnittliches Kursziel 87,14 US‑Dollar, rechnerisch rund 155 % über dem aktuellen Niveau
- Nächster Termin: Q4‑Zahlen für 2025 am 4. Februar 2026 vor US‑Markteröffnung
Analysten setzen hohe Kursziele
Die Analystenseite zeigt sich klar optimistisch. Der Konsens liegt bei der Einstufung „Moderate Buy“, verbunden mit einem durchschnittlichen Kursziel von 87,14 US‑Dollar. Auf Basis der aktuellen Notierung entspricht das einem rechnerischen Aufwärtspotenzial von etwa 155 %.
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Einzelne Häuser gehen noch weiter: H.C. Wainwright hat ein Kursziel von 102 US‑Dollar bekräftigt. Begründet wird dies unter anderem mit einer sinkenden wahrgenommenen Entwicklungsunsicherheit („De‑Risking“) im oralen VK2735‑Programm. Rückenwind kommt dabei auch aus Wettbewerbsdaten: Die positiven Phase‑3‑Ergebnisse von Eli Lilly mit einem oralen Präparat werden von Analysten als Validierung des Wirkmechanismus interpretiert, den Viking mit VK2735 ebenfalls adressiert.
Aufbau der Vertriebsstruktur und Blick auf Q4
Neben den Studiendaten sorgen auch personelle Weichenstellungen für Aufmerksamkeit. Am 7. Januar wurde Neil Aubuchon zum Chief Commercial Officer berufen. Dieser Schritt signalisiert, dass Viking den Übergang von einem reinen Entwicklungsunternehmen hin zu einer kommerziellen Pharmaorganisation vorbereitet.
Der nächste konkrete Impuls steht bereits fest: Am 4. Februar 2026 will Viking Therapeutics die Zahlen für das vierte Quartal 2025 vor Börsenbeginn in den USA vorlegen. Im Fokus dürften insbesondere die Höhe der liquiden Mittel und Aussagen zum Start einer Phase‑3‑Studie mit VK2735 stehen. Mit einem Short Interest von rund 22,46 % der frei handelbaren Aktien könnte eine positiv aufgenommene Ergebnispräsentation kräftige Kursausschläge auslösen – inklusive der Möglichkeit eines Short Squeeze, sollte die Nachrichtenseite klar zugunsten des Unternehmens ausfallen.
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