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Viking Therapeutics Aktie: Inspirierender Wachstumskurs!

Die Viking-Aktie gewinnt deutlich, nachdem Berichte über eine Verzögerung eines Konkurrenzpräparats von Eli Lilly die Chancen des Biotech-Unternehmens im GLP-1-Markt neu bewerten lassen.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Kursanstieg nach Bericht über Lilly-Verzögerung
  • Adipositas-Kandidat VK2735 mit vielversprechenden Daten
  • Phase-3-Programm VANQUISH im Fokus
  • Markt spekuliert über Übernahmechancen

Viking Therapeutics profitiert zum Wochenschluss von Problemen bei einem großen Wettbewerber im Adipositasmarkt. Nach einem schwächeren Wochenverlauf drehte die Aktie am Freitag deutlich nach oben und legte um 6,4 % auf 33,92 US-Dollar zu. Auslöser waren Berichte über eine mögliche Verzögerung bei einem wichtigen Adipositas-Präparat von Eli Lilly – und damit eine Neubewertung der Chancen von Viking im umkämpften GLP‑1-Segment.

Die Kursreaktion knüpft an die zuletzt ohnehin hohe Aufmerksamkeit für Mittelklasse-Biotechs mit aussichtsreichen Pipeline-Projekten an. Entscheidend ist nun, ob Viking die gestiegenen Erwartungen mit weiteren klinischen Fortschritten untermauern kann.

Konkurrenzschwäche als Kurstreiber

Der unmittelbare Impuls für den Kursanstieg kam am Freitagvormittag von einem Bericht des Analysehauses Zacks. Demnach geriet die Aktie von Eli Lilly unter Druck, nachdem die US-Arzneimittelbehörde FDA eine Entscheidung zu dessen Adipositasmedikament offenbar verschoben hat.

Ein solcher möglicher Zeitverzug bei einem Branchenführer wird am Markt häufig als Chance für kleinere Wettbewerber gewertet. Für Viking bedeutet dies potenziell:

  • weniger Konkurrenzdruck in der Einführungsphase neuer Präparate
  • zusätzliche Zeit, um die eigene Marktposition zu stärken
  • stärkere Beachtung der eigenen klinischen Kandidaten durch Investoren

Marktteilnehmer reagierten zügig auf diesen „Read-Across“ und trieben Viking bei erhöhtem Handelsvolumen nach oben. Die Bewegung deutet darauf hin, dass der Markt der führenden Kandidat VK2735 im Adipositas- und Stoffwechselbereich zunehmend Vertrauen schenkt. Gleichzeitig bleibt die Spekulation bestehen, dass gut positionierte Biotechs in diesem Umfeld potenzielle Übernahmeziele großer Pharmakonzerne sein könnten.

Klinische Daten als Fundament

Der positive Newsflow zur Konkurrenz trifft bei Viking auf bereits überzeugende klinische Ergebnisse. Das duale GLP‑1/GIP-Präparat VK2735 hat in Studien eine sehr wettbewerbsfähige Wirksamkeit gezeigt. In einer Phase‑2-Studie wurden Gewichtsreduktionen von bis zu 14,7 % vom Ausgangswert nach nur 13 Wochen Behandlung berichtet.

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Damit positioniert sich VK2735 als möglicher Best-in-Class-Kandidat im Vergleich zu etablierten Therapien von Eli Lilly und Novo Nordisk. Neben der subkutanen Entwicklung verfolgt Viking auch eine orale Formulierung von VK2735, was den potenziellen Anwendungsbereich zusätzlich verbreitern könnte.

Parallel arbeitet das Unternehmen an VK2809 zur Behandlung von MASH (früher NASH). Auch wenn Übernahmespekulationen immer wieder für kurzfristige Kursausschläge sorgen, bleibt der zentrale Werttreiber die erfolgreiche Weiterentwicklung dieser Kernprojekte.

Ausblick: Fokus auf VANQUISH-Programm

Im Mittelpunkt des weiteren Kursverlaufs steht der Fortschritt im Phase‑3‑Programm VANQUISH für VK2735. Hier erwartet der Markt klare Signale, ob die in Phase 2 gezeigte Wirksamkeit und Sicherheit bestätigt werden kann.

Bereits am 12. Januar meldete Viking, dass die Ergebnisse der erfolgreichen Phase‑2‑VENTURE-Studie in der Fachzeitschrift Obesity veröffentlicht wurden. Die Publikation in einem begutachteten Journal gilt als zusätzliche Validierung der bisherigen Datenlage.

Der jüngste Kursanstieg hat die technische Ausgangslage nach den Verlusten zu Wochenbeginn verbessert. Analysten sehen die Pipeline weiterhin mit erheblichen kommerziellen Chancen ausgestattet. In den kommenden Monaten dürften vor allem konkrete Neuigkeiten zu VK2735 und mögliche weitere Verschiebungen im Wettbewerbsumfeld die Richtung vorgeben.

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