Viking Therapeutics steht zum Wochenstart im Rampenlicht der Anleger. Ein am Sonntag veröffentlichter Forbes-Bericht rückt CEO Brian Lian und das strategische Potenzial des Unternehmens im boomenden Adipositas-Markt in den Fokus. Marktbeobachter werten die detaillierte Analyse als Indiz dafür, dass das Biotech-Unternehmen für große Pharmakonzerne ein attraktives Akquisitionsziel darstellt.
Strategische Positionierung im Fokus
Der Markt verarbeitet derzeit die Inhalte des Forbes-Reports, der Viking als „erstklassiges Übernahmeziel“ (Prime M&A Target) charakterisiert. Hintergrund ist der prognostizierte 100-Milliarden-Dollar-Markt für Abnehmpräparate. Mit einer Marktkapitalisierung von rund 4 Milliarden US-Dollar könnte das Unternehmen im Vergleich zu jüngsten Akquisitionen im Sektor günstig bewertet sein.
Das Management unter Brian Lian konzentriert sich auf eine zweigleisige Pipeline mit injizierbaren und oralen Formulierungen. Diese Strategie zielt darauf ab, Marktanteile gegen die dominierenden Platzhirsche Eli Lilly und Novo Nordisk zu sichern.
Fortschritte bei klinischen Studien
Jenseits der Medienspekulationen liefert Viking konkrete operative Fortschritte. Die Rekrutierung für die VANQUISH-1 Studie, ein Schlüsselelement für den subkutanen Wirkstoffkandidaten VK2735, ist abgeschlossen. Die Studien untersuchen die Wirksamkeit bei Erwachsenen mit Adipositas und Typ-2-Diabetes über einen Zeitraum von 78 Wochen.
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Anleger blicken nun auf den nächsten unmittelbaren Katalysator: Die Teilnehmeraufnahme für die zweite große Phase-3-Studie, VANQUISH-2, soll noch im ersten Quartal 2026 beendet werden. Frühere Phase-2-Daten zeigten einen Gewichtsverlust von bis zu 14,7 Prozent, was die optimistische Haltung vieler Analysten untermauert.
Wettbewerb und Analystensicht
Der Konkurrenzdruck bleibt hoch. Novo Nordisk steht in diesem Monat kurz vor der Markteinführung seiner oralen Wegovy-Tablette. Viking muss beweisen, dass sein eigener oraler Kandidat überlegene Wirksamkeit oder Verträglichkeit bietet. Frühe Daten der oralen VK2735-Formulierung zeigten einen Gewichtsverlust von 12,2 Prozent, was im Vergleich zur ersten Generation oraler GLP-1-Therapien konkurrenzfähig erscheint.
Die Aktie schloss zuletzt bei 35,42 US-Dollar. Die Diskrepanz zu den Analystenzielen, die teilweise bei über 100 US-Dollar liegen, deutet auf eingepreiste Ausführungsrisiken hin. Der heutige Handel dürfte zeigen, ob die wieder aufgeflammten Übernahmespekulationen die Bewertungslücke schließen können. Entscheidend für die mittelfristige Kursentwicklung bleibt jedoch die Einhaltung des Zeitplans für die VANQUISH-2-Studie bis Ende März.
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