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Symbolbild, KI-generiert

Viking Therapeutics Aktie: Gewinnsteigerungen erzielt!

Trotz enttäuschender Quartalszahlen fokussiert sich der Markt auf die vielversprechende Adipositas-Pipeline von Viking Therapeutics, die mit Phase-3-Daten und Produktionsvereinbarungen aufwartet.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Starker Kursanstieg trotz verfehlter Quartalserwartungen
  • Phase-3-Studie für Adipositas-Wirkstoff vollständig eingeschlossen
  • Produktionsabkommen für jährlich 100 Millionen Autoinjektoren
  • Mehrere klinische Meilensteine bis 2027 geplant

Viking Therapeutics hat im Februar einen Kursanstieg von 16,5 Prozent verzeichnet – ausgelöst durch die Veröffentlichung der Quartalszahlen und ein umfangreiches Update zur Unternehmensstrategie. Gleichzeitig kaufte Chief Commercial Officer Neil Aubuchon am 10. März erstmals Aktien des Unternehmens am offenen Markt. Ein Signal, das Beobachter registrieren.

Enttäuschende Quartalszahlen, starke Pipeline

Die Q4-Zahlen selbst fielen schwächer aus als erwartet. Viking meldete einen Verlust von 1,38 US-Dollar je Aktie – Analysten hatten mit einem Minus von 0,89 Dollar gerechnet. Zum Vergleich: Im Vorjahreszeitraum lag der Verlust noch bei 0,32 Dollar je Aktie. Einnahmen erzielt das Unternehmen bislang nicht, während die Forschungsausgaben steigen.

Der Kursanstieg trotz verfehlter Erwartungen erklärt sich vor allem durch den Ausblick auf den Wirkstoff VK2735, einen dualen GLP-1/GIP-Agonisten zur Behandlung von Adipositas. Die Phase-3-Studie VANQUISH-1 ist mit über 4.500 Teilnehmern vollständig eingeschlossen. Die orale Variante soll im dritten Quartal 2026 in die Phase 3 eintreten – mit rund 75 Prozent weniger Patienten als die subkutane Studie, was die Kosten deutlich reduziert.

Publizierte Phase-2-Daten aus der VENTURE-Studie untermauern das Potenzial: Nach 13 Wochen zeigten Probanden eine mittlere Körpergewichtsreduktion von bis zu 14,7 Prozent, ohne Anzeichen eines Plateaus.

Produktion und Analystenstimmen

Für die kommerzielle Skalierung hat Viking eine mehrjährige Produktionsvereinbarung mit CordenPharma abgeschlossen. Das Abkommen sieht jährliche Kapazitäten von 100 Millionen Autoinjektoren sowie über einer Milliarde oraler Tabletten vor. Viking finanziert die Vereinbarung durch Vorauszahlungen von insgesamt 150 Millionen US-Dollar bis 2028, die gegen künftige Bestellungen angerechnet werden. Die Liquidität von 706 Millionen US-Dollar gibt dem Unternehmen dabei ausreichend Spielraum.

BTIG Research stufte die Aktie am 26. Februar auf „Strong Buy“ hoch. Institutionelle Investoren zeigen ein gemischtes Bild: Granahan Investment Management reduzierte seine Position im dritten Quartal um 37,9 Prozent, während andere Fonds aufgestockt haben. Insgesamt halten institutionelle Anleger 76 Prozent der Aktien.

Dichter Terminkalender bis 2027

Das zweite Quartal 2026 bringt mehrere potenzielle Wendepunkte. Eine Wartungsdosisstudie ist vollständig eingeschlossen, Daten werden im dritten Quartal erwartet. Parallel plant Viking die Einreichung eines IND für ein Amylin-Programm. Die entscheidenden subkutanen VANQUISH-1-Daten sind für 2027 geplant, orale Phase-3-Daten folgen danach. Bis dahin bleibt das Unternehmen auf Wachstumskurs – ohne Umsatz, aber mit einem prall gefüllten klinischen Kalender.

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Diskussion zu Viking Therapeutics

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